Man muĂ es nicht so respektlos ausdrĂŒcken, aber ich halte die beiden auch fĂŒr ungeeignet um in einer Rentenkommission sinnvoll beizutragen.
Schade, denn auch SPD und GrĂŒne haben verantwortungsvolle und kompetente Leute mit Lebens-und Politikerfahrung (SPD Anke Rehlinger / GrĂŒne Boris Palmer etc.).
Aber um es klar zu sagen, es hĂ€tte auch viel schlimmer kommen können! Ein KĂŒhnert war auch als Juso-Chef um Welten realistischer als es ein TĂŒrmer oder eine Jette sind/waren. Da kommt noch viel schlimmeres nach. Die beiden machen mir Ă€hnlich viel Angst wie eine Höcke oder Erik Ahrens von der AFD.
Da ich der gesetzlichen Rente auch nicht traue, beschÀftige ich mich sowieso mit privater Vorsorge.
Wenn ich in dem Zuge sehe wieviel Rendite man hÀtte machen können, allein wenn man nur einen Teil der BRD-Renten wie im norwegischen Staatsfonds investiert hÀtte, kann einem schwindelig werden. Und der Fonds ist schon konservativ, nachhaltig, ethisch, moralisch blablabla.
Es ist ein Trauerspiel...verlorenes Geld und verlorene Zeit.
Um die Kritik an den Politikern amĂŒsanter auszudrĂŒcken und nicht §188 StGB zu triggern:
Vier im politischen Kinderzimmer (mit bayerischem Epilog)
Jette Nietzard steht am Megafon,
ruft Parolen, sehr ambitioniert im Ton.
Die Welt ist schlecht, das System ein Witz,
zum GlĂŒck weiĂ Jette schon alles â mit zwanzig und Sitz.
Philipp TĂŒrmer nickt eifrig dazu,
Revolution? Ja gern, aber bitte um zwei.
Er plant den Umsturz im Arbeitskreis,
mit Protokoll, Antrag und veganem Kreis.
Ricarda Lang betritt die BĂŒhne schwer,
nicht körperlich â moralisch vielmehr.
Sie weiĂ, was richtig und falsch so ist,
und wer widerspricht, der hat halt ânichts kapiertâ, Mist.
Kevin KĂŒhnert, der ewige Mahner im Raum,
frĂŒher Rebell, heut BĂŒrokratie-Traum.
Vom Klassenkampf blieb ein Podcast zurĂŒck,
die Revolution macht Mittag â Schritt fĂŒr Schritt.
Und drauĂen steht Markus Söder allein,
im Trachtenjanker, geschniegelt und fein.
Er ruft: âIch bin anders! Vernunft! Und der Staat!â
wÀhrend er tÀglich sein Spiegelbild berÀt.
Er wechselt die Meinung wie Jacken im Wind,
heut Fels in der Brandung, morgen Moral-Paladin.
Er kĂ€mpft gegen âdie da linksâ, geschniegelt geschniegelt,
doch liebt ihre BĂŒhne â Hauptsache Söder im Spiegel.
So streiten sie weiter, getrennt und doch gleich,
alle sehr sicher, sehr laut, sehr im Reich
der eigenen Rolle, des eigenen Plans â
nur leider regiert sich ein Land nicht per Pose und Kranz.
