Eure Autos...

Wer sich keinen Stromer leisten kann, der kann sich auch keinen vergleichbaren Verbrenner leisten. Preislich liegen die mittlerweile nah beieinander. Und wer sich ein wenig umschaut, der wird einen 3 Jahre alten gebrauchten Stromer mit einer Reichweite von mehr als 300km und nicht mehr als 20k km locker für unter 20k Euro finden.
 
Das "interessanteste" an der Diskussion pro/contra E-Auto finde ich, dass meistens diejenigen mit irgendwelchen negativen Punkten oder Gegenargumenten kommen, die noch nie eins besessen und oftmals noch nicht mal eines gefahren sind. Dem gegenüber haben i.d R. alle E-Auto Fahrer auch genügend Erfahrung aus ihrer Verbrenner Nutzung.
Aber gut, dass jeder eine Meinung hat :LOL:.
 
Naja, ich hatte 1,5 Wochen einen ID. 7 als Pool Fahrzeug echt tolles Auto, aber für mich uninteressant.
Da ich zu der Zeit täglich 144km hin und zurück musste. Hin morgens um 5Uhr die A2 Richtung Bielefeld wo weite Abschnitte ohne Tempolimit sind und nicht viel Verkehr.
Keine vernünftige Lademöglichkeit am Arbeitsplatz und abends dann wieder zurück, da waren von den 600km Reichweite, nichts mehr da und dabei hat die Kiste auch noch bei 180 abgeriegelt 😔.
Für die Kurzstrecken die meine Holde zur Zeit hat und auch noch innerstädtisch, ist die Kiste einfach zu big .
Ich "will " halt ein Fahrzeug , wo ich mir bei zügiger Fahrweise die nächsten 600km keinen Kopf machen muss.😔.
Noch haben wir die Freiheit, und die lasse ich mir nicht mies reden.
 
Noch haben wir die Freiheit, und die lasse ich mir nicht mies reden.

Genau das macht hier im Thread doch niemand. Ich bin genau der Ansicht, dass jeder das fahren soll was er für richtig hält oder das was zu seinem persönlichen Einsatzzweck passt. Und ja, E-Mobilität passt nicht überall (aber wahrscheinlich häufiger, als es manche erwarten).

Es existieren halt in vielen Köpfen so absurde Mythen über E-Mobilität, das kann man sich nicht ausdenken. Und meistens gerade bei denen, die keinerlei Erfahrung damit haben. So zumindest meine Erkenntnis in den alltäglichen Diskussionen seit mittlerweile vier Jahren.
 
Das "interessanteste" an der Diskussion pro/contra E-Auto finde ich, dass meistens diejenigen mit irgendwelchen negativen Punkten oder Gegenargumenten kommen, die noch nie eins besessen und oftmals noch nicht mal eines gefahren sind. Dem gegenüber haben i.d R. alle E-Auto Fahrer auch genügend Erfahrung aus ihrer Verbrenner Nutzung.
Aber gut, dass jeder eine Meinung hat :LOL:.
Huhu,

ich habe so das Gefühl, dass immer etwas sehr wichtiges vergessen wird. Neben der Thematik Wohnwagen und Anhängerbetrieb. Nur ca. 50% der Deutschen besitzen ein Eigenheim und die Solaranlage. Die anderen 50% sind Mieter und für die ist ein E-Auto (ökonomisch betrachtet) absoluter Unfug.

Wenn der Mieter sich jetzt ein Haus kauft um eine PV-Anlage zu installieren, muss er vermutlich sehr lange fahren um gespart zu haben.

Dies mal als Denkanstoß.

Also, habt euch alle Lieb, uns verbindet ja immernoch das Mopedhobby. :-)
 
Huhu,

ich habe so das Gefühl, dass immer etwas sehr wichtiges vergessen wird. Neben der Thematik Wohnwagen und Anhängerbetrieb. Nur ca. 50% der Deutschen besitzen ein Eigenheim und die Solaranlage. Die anderen 50% sind Mieter und für die ist ein E-Auto (ökonomisch betrachtet) absoluter Unfug.

Wenn der Mieter sich jetzt ein Haus kauft um eine PV-Anlage zu installieren, muss er vermutlich sehr lange fahren um gespart zu haben.

Und genau das ist auch schwarz-weiß.

Nur zwei Beispiele:
An meiner Arbeitsstelle stehen an 20 % der Parkplätze vor dem Gebäude Ladesäulen und da kann tagsüber für 30 ct/kWh geladen werden. Somit lassen sich an 5 Tagen der Arbeitswoche hier problemlos Fahrzeuge nebenbei laden ohne dass es einen großen Aufwand bedeutet.

Oder ich stelle das Auto zwischendurch beim Einkaufen an den Schnellader am Supermarkt und habe in der halben Stunde in der ich einkaufe den Akku für den Rest der Woche voll.

Ja, natürlich ist es als Eigenheimbesitzer ultrakomfortabel, aber es ist eben nicht so zwingend wie es immer von den Gegnern dargestellt wird.
 
Und genau das ist auch schwarz-weiß.

Nur zwei Beispiele:
An meiner Arbeitsstelle stehen an 20 % der Parkplätze vor dem Gebäude Ladesäulen und da kann tagsüber für 30 ct/kWh geladen werden. Somit lassen sich an 5 Tagen der Arbeitswoche hier problemlos Fahrzeuge nebenbei laden ohne dass es einen großen Aufwand bedeutet.

Oder ich stelle das Auto zwischendurch beim Einkaufen an den Schnellader am Supermarkt und habe in der halben Stunde in der ich einkaufe den Akku für den Rest der Woche voll.

Ja, natürlich ist es als Eigenheimbesitzer ultrakomfortabel, aber es ist eben nicht so zwingend wie es immer von den Gegnern dargestellt wird.
Bei meinem Arbeitgeber stehen auch Ladesäulen ( 4 oder 5 Stück ) und 3-mal darfst Du Raten wer da immer ladet ?
Richtig, die GL und leitende Angestellte, die auch aufgrund der geringen Besteuerung der privaten Nutzung auf ein E-Auto umgestiegen sind
( und trotzdem alle noch einen Verbrenner haben ) . . . .
Und JA, ich gehöre zu den 50% ohne Eigenheim . . . .
 
Bei uns im nahen Umkreis hat lediglich der Edeka drei Ladesäulen, Lidl und Aldi haben keine. Im Edeka einkaufen muss man sich leisten können und wollen, und bei drei Säulen sind diese eben auch immer gut besetzt.

Aber man kann natürlich auch Zuhause an der regulären Steckdose laden, so ist es ja nicht. Spannend wird es eben, wenn kein fester Stellplatz oder eben auch keine feste Steckdose. Gibt ja durchaus Häuser mitsamt Garagen, die mal umgebaut worden sind, und in der Garage ist dann nur ein Anschluss, der über den Gesamtverbrauch läuft und abgerechnet wird. Da tun sich dann schon wieder Hürden auf...

Dann gibt es Hoch- oder Mehrfamilienhäuser, wo vielleicht nur Außenstellplätze bzw. unterm Carport ein Stellplatz pro Einheit vorhanden ist - aber keine Steckdose...

Man kann es unglaublich einfach darstellen, oder eben unglaublich kompliziert. Irgendwo muss man sich halt treffen...
 
Bei meinem Arbeitgeber stehen auch Ladesäulen ( 4 oder 5 Stück ) und 3-mal darfst Du Raten wer da immer ladet ?
Richtig, die GL und leitende Angestellte, die auch aufgrund der geringen Besteuerung der privaten Nutzung auf ein E-Auto umgestiegen sind
( und trotzdem alle noch einen Verbrenner haben ) . . . .
Und JA, ich gehöre zu den 50% ohne Eigenheim . . . .
Bei meinem Arbeitgeber gibt es keine Dienstwagen, da werden die Säulen ausschließlich privat genutzt (so lange man max. 4 Stunden dran steht).

War ja auch wieder nur als ein Beispiel gedacht.

Und wenn dann als weiteres Gegenargument kommt, dass man sich einen Einkauf bei Edeka auch leisten können muss, dann bin ich fast schon wieder raus. Wieder eines dieser Gegenargumente das völlig unpassend ist. Ich kann auch laden ohne einzukaufen.
 
Musste beruflich leider schon Hybrid- und Voll-E-Karren nutzen.
Hybrid lasse ich mir ja noch gefallen, auch wenn die Dinger in meinen Augen auch keinen Sinn machen.
Ggf. noch die Diesel-Hybrids vom Taxi-Hersteller. Aber warum soll man das Gewicht der Akkus mitschleppen, für max. 100 km Reichweite.

Vielleicht erlebe ich nach noch die Debatten, wie der ganze Rotz mit den Windmühlen zusammen keiner vernünftigen Entsorgung zugeführt werden kann...

Bei mir steht max. Reichweite bei minimaler Unterbrechung der Fahrzeit im Vordergrund.
Ebenfalls, benötige anständige Zuglast für Anhänger, min. 2,2 to.
 
Motoplex
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