Bremspumpe wechsel

Geriffelt

ein treuer V4 Fan...
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Motorrad
Tuono 660
Modelljahr
2024
Guten Tag, ich bin gespannt wie ein Flitzebogen..

Meint ihr der Tausch auf eine HC1 18mm bei der Standart Tuono 660 mit den Brembo M4.32-2 Sätteln ist sinnvoll.
RBF 660 Flüssigkeit fahre ich bereits und Brembo SR Beläge
Folgendes Szenario..
Hausstrecke bergab und bergauf.. harte Bremsungen hinter einander.. kurz nicht gebremmst plötzlich ist der Leerweg länger.. Stahlflex hat die ja eigentlich schon
einzige Möglichkeit wäre dass sich schon wieder Luft irgendwie reinbefördert hat die mir so im Kopf bleibt

Original Pumpe wäre wohl (ohne Garantie) eine 15.5mm Kolben mit 19mm Weg wurde mir gesagt
mögliche Konsequenzen des Wechsel: mehr Handkraft nötig aber Druck wäre wohl besser
 
Zuletzt bearbeitet:
Wegen Luft im System den Hebel wechseln ist der falsche Weg.
Erstmal richtig entlüften. Alle Kolben voll rein drücken, Bf durchspülen. Dann sollte die raus sein. Falls du dennoch wexhseln willst, hätte die neue ca. 35% mehr Kolbenfläche und entsprechen mehr Handkraft. Optimal entlüftet wäre der Druckpunkt um diesen Betrag kleiner in Richtung hart. Musst dir halt überlegen...
 
Also hab die neue hingebaut.. ist Top. mit minimal Kraft im Stoppie

und ja deine Punkte sind alle valide keine Frage
 
Was ich eher krass finde, Aprilia hat keinen Bremslichtschalter an der Pumpe vorn.. wird wohl über Drucksensoren an der Leitung gelöst sein oder sowas
 
Vorweg: Ich kenne die Bremse/Bremsleistung der 660 nicht.
Eine Pumpe mit größerem Kolbendurchmesser/Hub verschiebt natürlich den Druckpunkt erst einmal weiter in Richtung hart, was zur Folge hat, dass auch bei Anstieg der Temperatur im Bremssystem weiterhin ein größerer Hebelweg übrig bleibt. Kehrseite der Medaille ist dann die schlechtere Dosierbarkeit und gerade auf der Straße finde ich einen zu harten Druckpunkt nicht ideal.
Das A und O ist und bleibt ein sauber entlüftetes System und frische Bremsflüssigeit. Eigentlich sollte eine "normale" DOT4 ausreichend sein.
Das RBF 660 ist eher für den Rennsport gedacht. Im Allgemeinen gilt: Je höher die Leistung (d. h. der Trockensiedepunkt) der Bremsflüssigkeit ist, desto hygroskopischer ist sie. Sie zieht also auch schneller Wasser. Dies erfordert dann häufigere Flüssigkeitswechsel, um die erhöhte Leistung aufrechtzuerhalten.
Mit der RBF 660 würde ich auf der Straße keinesfalls länger als max. 1 Saison fahren.
Sinnvoll sind, wenn man die Bremse so stark beansprucht und das Entlüften nicht reicht, Maßnahmen, um die Temperatur zu verringern. Sprich gute Bremsbeläge, ggf. mit dicken Trägerplatten, dickere Bremsscheiben und ggf. Kühlung der Bremssättel (Air Ducts).
Ich hatte tatsächlich mit meiner 1100 Tuono (allerdings nicht auf der Straße) auch Probleme und der Wechsel auf andere Beläge, Bremspumpe und dickere Bremsscheiben (obwohl nur 320 anstatt 330mm) hat es dann wirklich gebracht. Der Druckpunkt ist mit der Galespeed VRC 17,5 aufgrund nahezu desselben Pumpen-Kolbenduchmessers weiterhin gut dosierbar und progressiv geblieben.
 
Vorweg: Ich kenne die Bremse/Bremsleistung der 660 nicht.
Eine Pumpe mit größerem Kolbendurchmesser/Hub verschiebt natürlich den Druckpunkt erst einmal weiter in Richtung hart, was zur Folge hat, dass auch bei Anstieg der Temperatur im Bremssystem weiterhin ein größerer Hebelweg übrig bleibt. Kehrseite der Medaille ist dann die schlechtere Dosierbarkeit und gerade auf der Straße finde ich einen zu harten Druckpunkt nicht ideal.
Das A und O ist und bleibt ein sauber entlüftetes System und frische Bremsflüssigeit. Eigentlich sollte eine "normale" DOT4 ausreichend sein.
Das RBF 660 ist eher für den Rennsport gedacht. Im Allgemeinen gilt: Je höher die Leistung (d. h. der Trockensiedepunkt) der Bremsflüssigkeit ist, desto hygroskopischer ist sie. Sie zieht also auch schneller Wasser. Dies erfordert dann häufigere Flüssigkeitswechsel, um die erhöhte Leistung aufrechtzuerhalten.
Mit der RBF 660 würde ich auf der Straße keinesfalls länger als max. 1 Saison fahren.
Sinnvoll sind, wenn man die Bremse so stark beansprucht und das Entlüften nicht reicht, Maßnahmen, um die Temperatur zu verringern. Sprich gute Bremsbeläge, ggf. mit dicken Trägerplatten, dickere Bremsscheiben und ggf. Kühlung der Bremssättel (Air Ducts).
Ich hatte tatsächlich mit meiner 1100 Tuono (allerdings nicht auf der Straße) auch Probleme und der Wechsel auf andere Beläge, Bremspumpe und dickere Bremsscheiben (obwohl nur 320 anstatt 330mm) hat es dann wirklich gebracht. Der Druckpunkt ist mit der Galespeed VRC 17,5 aufgrund nahezu desselben Pumpen-Kolbenduchmessers weiterhin gut dosierbar und progressiv geblieben.
Die Standart Pumpe sollte für 99% der Fälle und Fahrer reichen sagen wirs mal so

Ja das mit dem Druckpunkt konnte ich gestern feststellen, allerdings auch das die Dosierbarkeit in meinen Augen besser ist weil man die Bremse auf "Zug" halten muss um in die Kurve reinzubremsen. Vorher war das eher schwer zu spüren.

Beläge hab ich an sich 2 Stufen höher im Regal als Standart von Brembo aber hab mal eine Geheimwaffe namens GPFAX bestellt.. sollte dem ein oder anderen ein Begriff sein. Werden aber ziemlich sicher ne Nummer drüber sein

Dickere Scheiben bau ich mir auch noch drauf aber erst in so 1-2 Monaten, will erstmal sehen wie sich nach jeder Komponente alles so anfühlt

Den Unterschied von normal DOT4 zu RBF660 spürt man nur auf der Hausstrecke ;) über STVO konform oder nicht reden wir mal nicht
 
Ich habe irgendwann festgestellt, dass schon ein Mal pumpen am Bremshebel mit geöffnetem Stahlbus-Entlüftungsventil an der Bremspumpe alle 1-2 Monate Wunder bewirkt. Wenn sich noch minimal Luft im System befindet wandert sie genau da hin und ist mit diesem Prozedere sofort weg.
 
Beläge hab ich an sich 2 Stufen höher im Regal als Standart von Brembo aber hab mal eine Geheimwaffe namens GPFAX bestellt.. sollte dem ein oder anderen ein Begriff sein. Werden aber ziemlich sicher ne Nummer drüber sein
Die beißen schon ziemlich, du musst damit aber bei Nässe aufpassen. Die brauchen dann einen Moment bis sie greifen, aber dann packen sie schlagartig zu. Bei meiner Ducati damals waren die für die Straße zu bissig.
Aus persönlicher Erfahrung kann ich dir Vesrah empfehlen. Preislich natürlich obere Liga, aber sehr konstant und langlebig.
Ich selber fahre die XX-Mischung, die anderen wären u.U. aber auch nicht verkehrt.
 
Die beißen schon ziemlich, du musst damit aber bei Nässe aufpassen. Die brauchen dann einen Moment bis sie greifen, aber dann packen sie schlagartig zu. Bei meiner Ducati damals waren die für die Straße zu bissig.
Aus persönlicher Erfahrung kann ich dir Vesrah empfehlen. Preislich natürlich obere Liga, aber sehr konstant und langlebig.
Ich selber fahre die XX-Mischung, die anderen wären u.U. aber auch nicht verkehrt.
fahre bei Nässe nicht aber ich teile die Bedenken, habe mal nen Satz GPFAX bestellt allerdings werden die äußerst ungeeignet für Alltags Fahrten sein und schwer auf Temp zu halten
Wenn ich mir deine Beläge anschaue würde ich eher zu RX oder ZZ greifen da ich nen guten Initialbiss mag, da kann ich besser dosieren
 
würde ich eher zu RX oder ZZ greifen da ich nen guten Initialbiss mag, da kann ich besser dosieren
Interessant, bei mir genau anders herum. Ich mag es lieber progressiv. Bin nicht der Stoppie-Bremser, sondern lege leicht an und erhöhe dann kontrolliert sukzessive den Druck. deshalb würde ich bei mir auch nie eine 19`er Pumpe verbauen, was einige tun.
 
Interessant, bei mir genau anders herum. Ich mag es lieber progressiv. Bin nicht der Stoppie-Bremser, sondern lege leicht an und erhöhe dann kontrolliert sukzessive den Druck. deshalb würde ich bei mir auch nie eine 19`er Pumpe verbauen, was einige tun.
Naja hatte ja die 15,5er und bin jetzt bei ner 18er und das Gefühl ist für mich besser. ich spür besser wann die Bremse noch am beißen ist. Sprich in die Kurve bremsen kommt mir leichter vor aber das wird sich auf längere Zeit zeigen müssen
 
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