Aprilia USB-Ladedose an 2019er Tuono Factory

una

ist ein V4 Fan...
Motorrad
RS660
Modelljahr
2022
Liebe Gemeinde,

im Oktober 2019 erfüllte ich mir den Traum einer neuen Tuono V4 Factory. Ich habe kurz darauf eine Ladesteckdose bei WMS gekauft, eigentlich angegeben für V4 Factory Jahrgang 15-16. Diese hatte ich dann montiert und sie funktionierte seither auch wunderbar.

Gestern Abend passierte Folgendes:

Der Ursprung war schnell ausgemacht:
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In amerikanischen Foren liest man davon, dass es wegen der 30A Absicherung an dem Superseal-Stecker zu einer zu hohen Stromstärke für die Ladebuchse kommt. Allerdings meine ich, dass das doch eigentlich nur dann relevant sein könnte, wenn auch tatsächlich Strom davon abgenommen wird. Offensichtlich liegt hier doch vielmehr ein Kurzschluss in der Buchse vor, oder was meint ihr?

Gibt es hier unter euch ähnliche Erfahrungen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist doch ein ernstes und wenig beachtetes Thema. Eine USB-Dose sollte nicht über 30A absgesichert sein, weil offensichtlich das Motorrad abbrennen kann, wenn es schiefläuft. Zielmlicher Pfusch von Aprilia. Ich werde den USB Port extra absichern.
 
Das ist doch ein ernstes und wenig beachtetes Thema. Eine USB-Dose sollte nicht über 30A absgesichert sein, weil offensichtlich das Motorrad abbrennen kann, wenn es schiefläuft. Zielmlicher Pfusch von Aprilia. Ich werde den USB Port extra absichern.
Der Originaladapter kann nur niedrige Ladeleistung, höchstens 15 W, da reicht eine 2A Sicherung. Ansonsten sollte die max. Ladeleistung aktueller Smartphones bei 45 W über USB-C liegen, da taugt immer ne 5A Sicherung.

Die USB-Adapter aus China kommen eigentlich immer mit einem Sicherungskästchen im Plus-Kabel, teils mit 7,5 A. So Inline-Sicherungskästchen kriegt man ja auch einzeln, könnte da evtl. Sinn machen.

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In amerikanischen Foren liest man davon, dass es wegen der 30A Absicherung an dem Superseal-Stecker zu einer zu hohen Stromstärke für die Ladebuchse kommt.

Moment mal, ich habe gerade mal den Schaltplan der Tuono V4 studiert.

Wenn ich mich nicht völlig verguckt habe, dann ist der USB-Anschluss bei den E4-Modellen an derselben Sicherung wie das Display, also 10 A.

Allerdings meine ich, dass das doch eigentlich nur dann relevant sein könnte, wenn auch tatsächlich Strom davon abgenommen wird. Offensichtlich liegt hier doch vielmehr ein Kurzschluss in der Buchse vor, oder was meint ihr?

Das ist ja nicht nur ne Buchse, das ist ein Adapter. Der muss 12V nach 5V wandeln und die kleine Elektronik muss sicherstellen, dass Geräte nur so viel Strom kriegen, wie sie vertragen. (z. B. 5V / 0,5 A bei Geräten, die nur den ursprünglichen USB-Standard supporten).

Wenn diese Elektronik die Grätsche macht und einen Kurzschluss auf der Platine bekommt, dann können 12 V / 10 A nicht nur ziemlich viel sein, es kann auch passieren, dass die Sicherung nie rausfliegt, weil der Strom der da tatsächlich fließt, von den Widerständen in der Elektronik so begrenzt werden, dass es zwar raucht, aber keine 120 W fliessen.
 
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