Die EURO MOTO Sport Bike Saison beginnt am Wochenende auf dem Sachsenring

WSC-Neuss

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🏁 Saisonstart! Erstes Rennwochenende auf dem Sachsenring steht an! 🏁

Am kommenden Wochenende ist es endlich so weit:
Wir gehen beim ersten Rennwochenende der Euro Moto Sportbike an den Start – gemeinsam mit Micky Winkler! 🔥

Freut euch auf spannende Rennen, volle Action und echtes Racing-Feeling.
Kommt vorbei und unterstützt uns live an der Strecke – Zuschauer sind herzlich willkommen! 🙌

📍 Sei dabei, wenn die Saison beginnt
🏍️ Adrenalin garantiert
🎉 Gute Stimmung inklusive

Wir freuen uns auf euch! 💪

WSC-Racing steht in Box 29

www.wsc-racing-team.de
 
Hallo Roland, erstmal großem Respekt was Ihr da als Team auf die Beine gestellt habt 👍.
Habe am Sonntag die ganze Zeit am Stream gehangen und dem Micky zugeschaut und dem ganzen WSC- Neuss Team die Daumen gedrückt 👍.

Wünsche Euch weiterhin viel Erfolg und freue mich schon auf die nächsten Rennen 🙋‍♂️.
 
Hallo Roland, erstmal großem Respekt was Ihr da als Team auf die Beine gestellt habt 👍.
Habe am Sonntag die ganze Zeit am Stream gehangen und dem Micky zugeschaut und dem ganzen WSC- Neuss Team die Daumen gedrückt 👍.

Wünsche Euch weiterhin viel Erfolg und freue mich schon auf die nächsten Rennen 🙋‍♂️.
Danke, auch dank deiner Unterstützung konnten wir das Projekt Realisieren. Mittlerweile sind wir 12 Teammitglieder + Fahrer die sich um das ganze kümmern, ich hätte nie Gedacht das dies solche Dimensionen annimmt.
hier der Rennbericht dazu:

1.+2. Lauf zur EURO MOTO-Sportbike am Sachsenring: Solider Saison-start für das WSC-Racing-Team und Micky Winkler! Zweimal Top-Ten

Sachsenring
– Der Saison-Auftakt zum Auftakt der Euro Moto-Sportbike-Klasse am Sachsenring warf zuvor das große Fragezeichen auf: wo würde das WSC-Team mit Micky Winkler im 21 Starter großen Feld landen? Mindestens ein Dutzend der Piloten besitzen bereits WM-Erfahrung aus der Supersport oder gar Moto-3-Kategorie. Hoch-professionelle Teams mit WM-Erfahrung schicken drei bis vier Fahrer ins Rennen? Für WSC-Team-Chef Roland Matthes war klar: „Wenn wir es in die Top-Ten schaffen, ist das schon ein großer Erfolg.“ Zumal in der diesjährigen Sportbike-Kategorie nach zwei verschiedenen technischen Reglements gefahren wird und hierzu noch keinerlei Erfahrungen in Sachen Konkurrenzfähigkeit vorliegen.

WSC-Pilot Micky Winkler (22) überraschte im zweiten freien Training bereits mit der sechst-schnellsten Zeit, obwohl er das erste freie Fahren auf nasser Bahn ausgelassen hatte. In Qualifying 1 ging es dann auf Rang neun zurück, keine ganze Sekunde vom Schnellsten entfernt. Im zweiten Zeittraining sicherte sich der Schleizer dann mit einer Super-Runde Platz fünf in der zweiten Startreihe. Mit Hilfe des neuen Sensoren-Systems am Fahrwerk konnte Data-Recording-Spezialist Daniel die Feder-/Dämpfer-Abstimmung entscheidend optimieren.

Rennen 1 am Samstag verlief für den WSC-Piloten gemischt: Nach einem sehr guten Start wurde Winkler bereits in der ersten Kurven nach außen gedrängt und verlor umgehend vier Plätze. Doch Micky kämpfte sich im weiteren Verlauf bis auf Platz sechs nach vorn und bereitete die Attacke auf die beiden vor ihn liegenden Piloten Oliver Svendsen und Jakob Rosenthaler vor, als ihm bei Anbremsen der richtige Gang verwehrt blieb, er gut zwei Sekunden verlor und auf Rang acht zurück viel. Die Ziellinie überquerte Micky schlussendlich auf Position acht – mit 0,07 Sekunden hinter dem Siebten und 1,4 Sekunden hinter Platz vier. Extrem positiv: Micky drehte mit der WSC-Aprilia die zweitschnellste Runde des gesamten Feldes (!) und fuhr trotz des 2-Sekunden-Fauxpas nur 4 Sekunden hinter dem Sieger durchs Ziel. Das zeigt eindrucksvoll, dass der Speed – zumindest am Sachsenring – für die Top-5 vorhanden war.

Rennen 2 am Sonntag war erneut von harten Gruppen-Kämpfen geprägt. Nach gutem Start und erneutem Tumult in der ersten Kurve kam Micky als Zehnter aus der ersten Runde zurück. Schnell setzen sich die vorderen Piloten dank frischer Vorderreifen vom Rest des Feldes ab. Von Platz sieben bis zehn formierte sich dann eine Kampf-Gruppe, in der Micky immer wieder mal einen Platz gut machte oder verlor. Am Ende konnte der Schleizer in der letzten Kurve noch den Belgier Sasha de Vits ausbremsen und sich Rang neun sichern.

„Wir mussten uns vor dem Rennen entscheiden, wie wir die sechs neuen Reifen fürs Wochenende aufteilen. Ich habe mich für vier hintere und zwei vordere entschieden. Vielleicht war das der Grund, warum ich im zweiten Lauf nicht mehr richtig Druck machen konnte“, so der Schleizer selbstkritisch.

WSC-Team-Chef Roland Matthes war mit dem Auftakt dennoch hoch zufrieden: “Wir haben vor dem Event gesagt, dass Top-Ten-Ergebnisse in diesem hochkarätigen Feld absolut klasse wären. Das hat Micky klar erreicht und mit Startplatz fünf und der zweitschnellsten Rennrunden am Samstag gezeigt, dass er und das Motorrad für die Top-5 schnell genug sind. Allerdings ist der Sachsenring eine ziemlich einzigartige, enge Strecke. Wir müssen abwarten, wie es auf den anderen, schnelleren Pisten läuft.“

Micky Winkler steht nach dem ersten Wochenende und zwei Rennläufen auf Platz acht in der Punktewertung. Der nächste EURO MOTO-Event mit den Läufen drei und vier findet in drei Wochen (29.-31. Mai) im tschechischen Brno statt, wo auch künftig die MotoGP wieder fahren wird.
 
Glückwunsch 👌🏻
Guter Start in die Saison.

12 Leute Team 😳 Wahnsinn.
Alle mit zur Rennstrecke?
Das sind auch enorme Kosten😬

Wir sind mal grad 3-5 im Team beim Road Racing.🤷‍♂️

Bin gespannt auf Brünn.
 
Servus,

in Brünn lief ja leider nicht so gut ?
R1 auf P10 und in der Übersicht trotzdem 0 Punkte ?
Was war denn da ?

R2 nur 1 Pkt.


In Most wirds wieder besser ✊🏻💪🏻

Folgenschwerer Teamfehler verhagelt Mickey Winkler ein erfolgreiches Wochenende in Brünn​

Brünn. Das zweite Rennwochenende der EURO MOTO Sportbike-Klasse auf dem traditionsreichen Grand-Prix-Kurs von Brünn verlief für Micky Winkler und das WSC-Team äußerst unglücklich. Trotz vielversprechender Fortschritte und starker Rennpace blieb der verdiente Lohn am Ende aus.

Bereits beim offiziellen Testtag am Donnerstag arbeitete das Team gemeinsam mit Data-Recording-Spezialist Daniel intensiv am Fahrwerk der Aprilia. Die zahlreichen Anpassungen zeigten Wirkung: In den freien Trainings am Freitag konnte Winkler sein Fahrgefühl deutlich verbessern und wichtige Fortschritte erzielen.

Allerdings war die Konkurrenz in Tschechien besonders stark. Mehrere schnelle tschechische Gaststarter sorgten für ein hohes Leistungsniveau. Das erste Qualifying am Samstagmorgen wurde zudem durch leichten Regen erschwert. Winkler absolvierte nur wenige Runden und belegte zunächst Rang sieben. Im zweiten, trockenen Qualifying am Nachmittag gelang dem Schleizer jedoch keine weitere Steigerung, sodass er sich letztlich nur auf Startplatz 13 qualifizierte. Dennoch herrschte im gesamten Team Zuversicht, im Rennen den Sprung in die Top Ten schaffen zu können.

Kurz vor dem Start zum ersten Rennen folgte jedoch der Schock: Beim Abnehmen der Reifenwärmer in der Startaufstellung stellte das Team fest, dass auf den neu montierten Pirelli-Slicks die vorgeschriebenen Pflichtmarkierungen fehlten. Ein folgenschwerer Fehler, der unweigerlich Konsequenzen nach sich ziehen sollte.

Mit entsprechendem Frust, aber auch großer Entschlossenheit ging Winkler ins Rennen. Von Startplatz 13 arbeitete er sich schnell in die Top Ten vor und lieferte sich packende Positionskämpfe. Bereits in der zweiten Runde unterbot er seine Qualifying-Zeit, in den Schlussrunden bewegte er sich sogar auf dem Tempo der Spitzengruppe. Doch die starke fahrerische Leistung blieb unbelohnt: Wie erwartet folgte nach Rennende die Disqualifikation.

Zusätzlich erhielt Winkler für das Sonntagsrennen eine Double-Long-Lap-Penalty. Trotz dieser doppelten Strafe kämpfte er sich erneut nach vorne und erreichte als 15. noch einen Meisterschaftspunkt – ein Ergebnis, das unter den Umständen sogar positiv überraschte.

Die Enttäuschung bei Fahrer und Team war dennoch riesig. Statt eines möglichen Top-Ten-Ergebnisses stand am Ende ein Wochenende, das vor allem durch einen vermeidbaren Teamfehler überschattet wurde.

Nun richtet sich der Blick nach vorn. Beim dritten Lauf der EURO MOTO Meisterschaft vom 26. bis 28. Juni auf dem Automotodrom Most soll die Trendkurve wieder nach oben zeigen. Nach dem unglücklichen Verlauf von Brünn besteht berechtigte Hoffnung, dass es für Mickey Winkler und das WSC-Team dort nur besser werden kann.
 
Das mit der Pflichmarkierung verstehe ich nicht. Wie kommt die überhaupt an den Reifen und was kann passieren, dass die fehlt? Mag das mal jemand für Laien kurz erklären?
 
Auszug aus der Speedweek die es anders darstellt.

Nach den Rennen der Euro Moto, früher IDM, werden bei SPEEDWEEK.com regelmäßig die Strafzettel und Entscheidungen der Rennkommissare des vorangegangenen Rennens aufgelistet. Erstmals tauchte auf der Liste nach dem Euro Moto Wochenende in Brünn Superbike-Pilot Markus Reiterberger in der Tabelle auf. Der Bayer war zu der obligatorischen Fahrerbesprechung, die vor jeder Veranstaltung stattfindet, nicht erschienen und hatte sich auch nicht vorher abgemeldet. Das bedeutete 100 Euro Strafe auf das Konto des Deutschen Motor Sport Bunds DMSB überweisen und beim Renndirektor vorreiten.

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Gleiches Vergehen und gleiche Strafe ging auch an Supersport-Pilot Filip Kukic raus. Dritter im Bunde war ebenfalls aus der Euro Moto Supersport Jindrich Skopek. Damit waren die nächsten 100 Euro und ebenfalls ein Gespräch mit dem Renndirektor fällig. Sonderlich angesagt schien die Fahrerbesprechung in Brünn bei den Supersportlern nicht gewesen zu sein. Auch Patrik Sedlak reihte sich bei den Schulschwänzern ein. Nochmal 100 Euro für die DMSB-Kasse.

In Sachen Fehlen bei der Fahrerbesprechung in Brünn ließen sich auch die Herren aus der Euro Moto Sportbike nicht lumpen. Es fehlten Ty Henriksen, Lucas Persson Sorensen und Lorenzo Fellon. Alle anderen Teilnehmer aller Klassen waren brav erschienen.

Problem mit Reifensticker und Gewicht​

Nach dem ersten Qualifying wurde diese Session für Gastfahrerin Patrycja Sowa gestrichen. Sie und ihr Motorrad waren beim Wiegen unangenehm aufgefallen. Nach dem aktuellen Reglement müssten die Triumph plus Fahrerin 239 Kilogramm wiegen. In Sowas Fall zeigte die Waage nur 231 Kilogramm an, also acht zu wenig. Einen Verweis gab es für Gastfahrerin Karolina Danak. Ausfahrt Boxengasse heißt es runter vom Gas, damit die dort positionierten Kommissare bei allen ausfahrenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern die verpflichtenden Reifen-Sticker kontrollieren können. Danak war zwei Mal an den Kommissaren vorbeigedüst. Dieses Mal kam sie noch mit einer Rüge davon. Eine weitere schnelle Fahrt vorbei an den Kontrolleuren hätte eine doppelte Long Lap für das nachfolgende Rennen bedeutet.

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Böser Schnitzer​

Eine Strafe umgehen wollte nach der Steward-Entscheidung Nummer 10 der Euro Moto Sportbike-Pilot Micky Winkler. Die Reifensticker sind in jedem Training und jedem Rennen Pflicht. Gerne werde diese schon mal im Eifer des Gefechts vergessen. In Winklers Fall wurden die Sticker erst nach der schwarz-weiß karierten Flagge angebracht. Der Fahrer hielt auf der Outlap an und ein Teammitglied mit einer Media-Weste rauschte mit den Stickern an und brachte diese an Vorder- und Hinterreifen an. Anschließend setzte Winkler seine Fahrt Richtung Parc fermé fort. Dort erwartete ihn dann die Strafe in Form einer doppelten Long Lap im nächsten Rennen. Der kleine Zwischenstopp von Winkler war auf den Videos der Strecken-Kommissare in voller Pracht zu bewundern. Obendrauf kam noch die Disqualifikation und ein Bericht an den DSMB ging ebenfalls raus. Von dort wird dann wohl demnächst eher unerfreuliche Post kommen.

Doch es kam noch Dicker. Denn der Komplize, der mit der Media-Weste und den Reifen-Stickern zur Stelle war, war Superbike-Pilot Christoph Beinlich. Der durfte dann satte 1000 Euro Strafe an den DMSB überweisen.
 
Das natürlich blöd, beim Versuch auch noch auf Video zu sehen.
Missbrauch der Media Weste zu bestrafen ist auch gut.
 
Das mit der Pflichmarkierung verstehe ich nicht. Wie kommt die überhaupt an den Reifen und was kann passieren, dass die fehlt? Mag das mal jemand für Laien kurz erklären?
Bei den Euro Moto Klassen gibt es eine gewisse Anzahl Reifen die Du nutzen darfst.
Da muss Du entscheiden wann ich welchen Reifen nehme. Dafür gibt es eine Anzahl Klebe-Sticker damit keiner bescheissen kann und mehr neue Reifen nutzt.
Das wird natürlich überprüft. Fehlen die, gibt’s Strafen.
 
Man könnte ja vor der sighting Lap oder in der Startaufstellung nochmal jemanden draufschauen lassen 🤷‍♂️ aber so wiederum gibts Geld in die DMSB Kasse.
 
Finde ich auch, das ganze ist zum Glück nicht auf meinem Mist gewachsen, ich war nur Überrascht das im Parc Ferme plötzlich Aufkleber drauf waren.
Das glaube ich Dir aufs Wort.
Sowas passiert nur einmal, deshalb lernen und abhaken.

Viel Erfolg beim nächsten Rennen ✊🏻💪🏻
 
Man könnte ja vor der sighting Lap oder in der Startaufstellung nochmal jemanden draufschauen lassen 🤷‍♂️ aber so wiederum gibts Geld in die DMSB Kasse.
In der Startaufstellung ist es schon zu spät.
So viel ich weiß, wird das bei/an der Ausfahrt aus der Boxengasse auf die Strecke kontrolliert.
Spätestens im Parc Ferme fällt es dann auf.
 
Hoffentlich hat der Chef ein paar deftige Gnaggnwatschn für die Aktion verteilt :cool::sneaky:
 
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