Ist das doof .....

Das wird enorme Auswirkungen auf den Finanzsektor haben und ein Crash ist durchaus möglich.
Eher nicht, der Sektor gehört zu den besten Kunden.
Dann werden wir bei atemberaubender Geschwindigkeit zusehen können, wie komplette Fachabteilungen durch KI ersetzt werden.
Das sehe ich noch nicht ganz so schwarz. Irgendjemand muss Input für die Dinger produzieren und irgendjemand muss verantworten, was sie an Output produzieren.
Spannender wird es tatsächlich, wenn man das mit physischer Interaktion kombiniert. Nimm bspw. ein humanoider Roboter deckt dein Dach. Konstruktiv ist das übrigens völliger Unsinn, ich glaube nämlich dass humanoide Roboter nur ein Trend sind. Viel interessanter sind Roboter als spezialisierte Werkzeuge, aber dann könnte es tatsächlich Menschen ersetzen.

Jetzt gibt es einige, die sind der Überzeugung, dass irgendwas in der Mitte passieren wird. Also, dass nur Teile der Versprechen eingelöst werden können.
Aber hätte das nicht auch Verwerfungen und Abstürze auf dem Kapitalmarkt zur Folge?

Zu denen gehöre ich auch. Aber folgendes andere spannende Szenario: KI-gesteuerte Maschinen übernehmen den Großteil dessen, was heute Wertschöpfung heißt. Nun ist die Maschine aber nicht darauf angewiesen, Geld zu verdienen. Zudem ist sie nicht an kulturelle Gepflogenheiten wie Geld gegen Ware gebunden. Macht für sie überhaupt keinen Sinn. Was sollte sie kaufen, was sie von ihrem Betreiber nicht kriegt und welches andere Bedürfnis sollte sie stillen wollen. Auf der anderen Seite hat der Mensch, den sie ersetzt kein Einkommen, was sollte er kaufen? Bleiben also folgende Möglichkeiten:
1. Ich stelle die Produktion ein, weil die Maschine nichts produzieren kann, was sich wirtschaftlich verwerten lässt. Damit wäre die vollständige Maschinisierung gescheitert. Kapitalmarkt interessiert nicht, den gibt es gerade nicht.
2. Ich produziere quasi für lau, weil mein Input nix kostet und mein Output eh niemand bezahlen kann. Das Gemeinwohl ist gesichert. Vermutlich wäre es Staatsaufgabe, die Versorgung zu sichern. Kapitalmarkt interessiert nicht, den gibt es hier auch nicht.
3. Das ganze wird zum Resourcenverteilungsproblem. Knappe Kaufkraft führt zu knappen Gütern führt zu Not führt zu Krieg. Das entspricht Abreißen & Neu bauen. Im Anschluss haben wir uns einmal im Kreis gedreht und sortieren uns neu, falls es uns noch gibt.
 
irgendjemand muss verantworten, was sie an Output produzieren.
Das ist meines Erachtens eine Wunschvorstellung. Wer haftet denn da für was? Der Modellentwickler? Der Betreiber, der Nutzer, …? Spannend wird es, wenn KI-Agents eingesetzt werden, die ihrerseits wiederum KI-Tools nutzen, Funktionen kombinieren, …
Als ich jung war, kam Matrix in die Kinos und war einigermaßen utopisch.
Heutzutage gibt es mehrere Beispiele, bei denen AI-Modelle einen gewissen Selbsterhaltungstrieb zeigen und dafür auch mal den abgesteckten Rahmen neu interpretieren…
populistisches Beispiel dazu…

 
Das ist meines Erachtens eine Wunschvorstellung. Wer haftet denn da für was? Der Modellentwickler? Der Betreiber, der Nutzer, …? Spannend wird es, wenn KI-Agents eingesetzt werden, die ihrerseits wiederum KI-Tools nutzen, Funktionen kombinieren, …
Als ich jung war, kam Matrix in die Kinos und war einigermaßen utopisch.
Heutzutage gibt es mehrere Beispiele, bei denen AI-Modelle einen gewissen Selbsterhaltungstrieb zeigen und dafür auch mal den abgesteckten Rahmen neu interpretieren…
populistisches Beispiel dazu…

In Deutschland braucht es immer einen Schuldigen, dafür sind wir im Zweifelsfall auch sehr kreativ.
 
Zwischenzeitlich wurde ich per PN informiert was passiert ist.
Wolli hatte auf dem Weg vom Wohnhaus zur Garage einen Herzstillstand. Weder den Ersthelfern noch dem Sanitätsdienst gelang eine erfolgreiche Reanimation. Ende Juli wurde Wolfang Düwel am Düsseldorfer Nordfriedhof beigesetzt. RIP Wolli
Das ist komplett an mir vorbei gelaufen.
War gestern in Düsseldorf und wollte mal spontan bei Ihm vorbei.
Telefon abgemeldet , Homepage geschlossen, da schwante mir schon böses.

Gruß Markus
 
 
Kann mich irgendjemand günstig und teilzeitig zum Tischlermeister ausbilden?

Wir machen ganz viel API. Weil wir auf Erfahrungen aus 50 Jahren Softwareentwicklung scheißen, sind wir der Meinung, dass die $Funktion sich anders verhalten muss, wenn sich der Aufrufer ändert. Das Begründen wir, damit, dass wir dann 300 Zeilen Code sparen, was aber völlig gelogen ist, wenn wir mal gucken, was die Menschheit so in den letzten 50 Jahren Softwareentwicklung gelernt hat. Realistisch wären vielleicht 30 Zeilen. Stattdessen fordern wir 300 Zeilen Code an völlig anderer Stelle um rauszufinden, wer uns eigentlich aufruft und wir entscheiden können, wie wir uns verhalten wollen.

Das nicht ganz so abgehobene Analogon wäre: Wenn ein Veganer beim Kellner ein Schnitzel bestellt, sieht der Dessertchef am Orderzettel, dass der Koch jetzt Humus mit Tofu braten wird. Voll logisch, nich?
 
Warum instanziierst du nicht einfach eine Instanz der Schnittstelle IAnrufer?
Dann kannst du für jeden ein anderes Verhalten implementieren.
 
Warum instanziierst du nicht einfach eine Instanz der Schnittstelle IAnrufer?
Dann kannst du für jeden ein anderes Verhalten implementieren.
Weil wir Microservices machen und da ist der Service die Implementierung der Schnittstelle (hier Rest API).

P.S.: Die Standardlösung aus 50 Jahren Software-Design ist - Gib dem Aufrufer seinen eigenen Endpunkt. Der ruft dann halt eine andere Funktion auf. Ist aber völlig egal, weil diese Abstraktion billig und wenig fehleranfällig ist. Darunter kannst du dann wieder Schrauben, Wellen und Zahnräder zusammenstöpseln, wie du es brauchst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich nicht im Maschinenbau gelandet wäre, wäre ich Tischler… leider immer weniger gefragt, dieses Handwerk
 
Glaub ich nichtmal. Wir haben gerade selber ganz groß Tischler am Start für alles mögliche. Der fängt schon an, sich mit Händen und Füßen gegen noch mehr Arbeit zu wehren.
 
Motoplex
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