Master-Ölthread und Ölverbrauch bei E4/E5 Tuono V4

und wir haben noch kein Ölsheriff 🤷‍♂️ ;)
Hätte auch ungern einen, Thema Öl is ja nochmal heikler als Thema Kette, aber wenn wir grad dabei sind, war letztens nochmal mit meiner RSV4 aufm Ring, musste keinem ml Öl nachkippen mit meinem Ravenoil 10W50 während mein Freund (gleiche Maschiene) mitm LM 5W40 mal zumindest 50 bis 100mL nachkippen musste. Jaja ich weiß kann man so nicht vergleichen, da andere Viskosität aber scheinabr mag sie das 10W50 deutlich lieber, vorallem auf der Renne
 
war letztens nochmal mit meiner RSV4 aufm Ring, musste keinem ml Öl nachkippen mit meinem Ravenoil 10W50 während mein Freund (gleiche Maschiene) mitm LM 5W40 mal zumindest 50 bis 100mL nachkippen musste. Jaja ich weiß kann man so nicht vergleichen, da andere Viskosität aber scheinabr mag sie das 10W50 deutlich lieber, vorallem auf der Renne
Das ist Äpfel mit Birnen und jeder Motor ist anders (Toleranzen).
Ich fahre schon immer 5W-40, auch auf der Rennstrecke. Ölverbrauch vernachlässigbar. Ich bin nach wie vor der Ansicht, die haben sich bei der Viskosität 5W-40 schon was gedacht. dafür wechsle ich aber auch ca. alle 3-4 Events das Öl, damit die Viskosität nicht weiter abnimmt.
Natürlich habe ich schon darüber nachgedacht, auf 10W-50 zu gehen, aber es bisher gelassen. Nur, weil die Karre dann vielleicht ein paar Milliliter weniger verbrennt, oder sich etwas leiser anhört, muss das nicht zwingend gut sein. Dickeres Öl, mehr Öldruck, aber erreicht es dann auch alle relevanten Schmierstellen immer und ausreichend?

Wovon ich allerdings kein Freund bin, ist diese dünne Longlife-0W-20 Plörre in den Autos. Hier muss man aber vorsichtig sein, weil manche Motoren auf dickeres Öl oder wegen gewisser fehlender Zusätze nicht einfach so umgestellt werden dürfen.
Das Beste, was man machen kann ist meiner Meinung immer noch ein früh-/vorzeitiger Wechsel. Wenn man das selber machen kann und will, ist es auch im Verhältnis zum verbrannten Kraftstoff nicht besonders teuer und wird sich auf Dauer auszahlen.
 
Isso. Auto wechsel ich nach 10.000 Kilometern und die Kisten werden seit 17 Jahren geprügelt. Noch nie ein Problem gehabt, dass auf eine mangelnde oder schlechte Schmierung zurückzuführen wäre. Motorrad testbedingt nach 3.000 Kilometern, aber selbst wenn es beim regulären Saisonintervall von 6.000 Kilometern bleibt, kriegt die Kiste durch den Ölverbrauch ja eh zwischenzeitlich 2-3 Liter nachgefüllt :ROFLMAO:

Bei dem alten C Corsa mit Z14XE ist es gefühlt kackegal, welchen Sprit und welches Öl er kriegt. Der würde auch mit Grillanzünder und Butter fahren. Motorradöl ist ja zudem "hochwertiger" im Grundöl und/oder Additivierung, weil es einfach ausgedrückt mehr Belastung aushalten muss (Drehzahlen, Getriebe, trotzdem Kupplung schonen, blabla). So einen Cocktail aka Resteverwertung würde ich natürlich nicht in einen BMW S85 oder in Hybrid-Auto X kippen, bei dem der kalte Verbrenner bei 100 km/h plötzlich mit 3.000 Touren geweckt wird, weil Papa gerne den LKW überholen will. Aber aus zwei Ölen ein neues mischen sehe ich prinzipiell problemlos. Wird hier beispielsweise seit 10 Jahren praktiziert und dokumentiert.

Übrigens: In dem Motul 300V steckt laut Datenblatt MoDTC (Molybdän-Dialkyldithiocarbamat). Was das ist? Nun unter thermischer Belastung blabla bildet es einen dünnen Film auf den Metalloberflächen. Nämlich eeeeeiiiiiinnneeeeennnnnnnn *Trommelwirbel* MoS2-Film! HA! :>
 
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