HeinzS
Dauerposter....
- Motorrad
- Tuono V4 Factory / DP V4
- Modelljahr
- 2025/2024
Normalerweise bin ich nicht der Typ der seine Gefühlswelt in einem Forum ausbreitet, aber vielleicht interessiert
es den ein oder anderen.
Warum will ich aufhören? Nun, ich war am Wochenende bei einem Trackday in Assen, alle Turns, bis auf den letzten,
gut gelaufen. Im letzten Turn fahre ich raus und nach 300m in der Spitzkehre fährt mir einer vor's Vorderrad und da lag
ich dann. Bis da auch noch nicht tragisch! Da, wenn man wie ich, schon über 40Jahre auf der Rennstrecke fährt auch ab
und an hinfällt. Jetzt der Knackpunkt, mein Motorrad rutschte in das Motorrad des anderen Fahrers. Der Fahrer blieb
regungslos liegen, ich war geschockt, da ich nur ein Stück gerutscht war und nichts abbekommen hatte.
Mehrere Streckenposten kamen gerannt und öffneten das Visier des anderen Fahrer, immer noch keine Reaktion.
Ich hatte mein Motorrad zwischenzeitlich aufgehoben und ein Streckenposten fragte mich , ob ich über den Rettungsweg
in's Fahrerlager fahren könnte. Der Schalthebel war verbogen, aber ich konnte im1. Gang in's Fahrerlager fahren.
Auf dem Weg dorthin kam mir eine Frau weinend entgegen, wie sich nachher herausstellte ,seine Partnerin.
Die Ambulance kam und nach einer Standzeit von ca 10min wurde der Fahrer abtransportiert.
Ich wurde darauf hingewiesen,dass ich zum durchchecken , auch zum Medical Centre gehen müsste. Dort traf ich
die Partnerin des anderen Fahrer wieder und einen Freund des Gestürzten. Mittlerweile war er ansprechbar und
es waren wohl nicht so schwere Verletzungen, wie mir der Veranstalter gestern mitteilte. Der Freund des Fahrer sagte,
sehr verständnisvoll, dass es eben ein Risiko sei auf der Rennstrecke zu fahren und das sei den meisten bewusst.
So, wie schon geschrieben , bin ich schon öfter gestürzt, aber es waren nie anderen Fahrer involviert, sondern die
Stürze wurden verursacht durch eigenes Unvermögen, Regen oder Öl auf der Strecke . Meine Gedanken das ich
involviert wäre, bei einem Unfall bei dem der andere Fahrer schwer verletzt würde , oder noch schlimmer, haben
mich nicht ruhen lassen!
Meine Entscheidung keine Trackdays mehr zu fahren, steht! An meiner Performance liegt es nicht, bei der erwähnten
Veranstaltung war ich von 225 Teilnehmern Nummer 26 von den Rundenzeiten. Allerdings spielt sicherlich mein Alter
bei der Entscheidung auch eine Rolle. Ich bin jetzt 73.
Ein weiterer Aspekt, mit dem ich mich beschäftigt habe ist die Haftung! Nach meiner Recherche besteht kein Versicherungs-
schutz auf der Rennstrecke! Dies war bis vor 2 Jahren anders, wenn es ein Training war und kein Rennen.
Nun gäbe es noch die Möglichkeit einer Rennfahrerversicherung, habe ich angefragt, hier gibt es eine Altersgrenze von
60 Jahren, da bin ich raus.
Wichtig !!Den Haftungsauschluss, den man immer unterschreiben muss, betrifft nur den Veranstalter!
Laut Rechtsprechung gibt es auf der Rennstrecke einen stille Übereinkunft des Haftungsausschluss, aber nur wenn es nicht
fahrlässig ist und man nicht ein unverhältnismässiges Risiko eingegangen ist. Hat der andere eine Topanwalt, kann es sehr
eng werden.
Diesem Risiko werde ich mich als Rentner nicht mehr aussetzen, da ich dann wahrscheinlich ruiniert wäre!
Ich werde zu meine Wurzel zurückkehren und bei Veranstaltungen wie z.B. von Vince und unserem Motorradclub ,mit dem Motorrad
anreisen und ein paar Runden drehen, mit 80% ! Glaubt mir, dass kann ich.
es den ein oder anderen.
Warum will ich aufhören? Nun, ich war am Wochenende bei einem Trackday in Assen, alle Turns, bis auf den letzten,
gut gelaufen. Im letzten Turn fahre ich raus und nach 300m in der Spitzkehre fährt mir einer vor's Vorderrad und da lag
ich dann. Bis da auch noch nicht tragisch! Da, wenn man wie ich, schon über 40Jahre auf der Rennstrecke fährt auch ab
und an hinfällt. Jetzt der Knackpunkt, mein Motorrad rutschte in das Motorrad des anderen Fahrers. Der Fahrer blieb
regungslos liegen, ich war geschockt, da ich nur ein Stück gerutscht war und nichts abbekommen hatte.
Mehrere Streckenposten kamen gerannt und öffneten das Visier des anderen Fahrer, immer noch keine Reaktion.
Ich hatte mein Motorrad zwischenzeitlich aufgehoben und ein Streckenposten fragte mich , ob ich über den Rettungsweg
in's Fahrerlager fahren könnte. Der Schalthebel war verbogen, aber ich konnte im1. Gang in's Fahrerlager fahren.
Auf dem Weg dorthin kam mir eine Frau weinend entgegen, wie sich nachher herausstellte ,seine Partnerin.
Die Ambulance kam und nach einer Standzeit von ca 10min wurde der Fahrer abtransportiert.
Ich wurde darauf hingewiesen,dass ich zum durchchecken , auch zum Medical Centre gehen müsste. Dort traf ich
die Partnerin des anderen Fahrer wieder und einen Freund des Gestürzten. Mittlerweile war er ansprechbar und
es waren wohl nicht so schwere Verletzungen, wie mir der Veranstalter gestern mitteilte. Der Freund des Fahrer sagte,
sehr verständnisvoll, dass es eben ein Risiko sei auf der Rennstrecke zu fahren und das sei den meisten bewusst.
So, wie schon geschrieben , bin ich schon öfter gestürzt, aber es waren nie anderen Fahrer involviert, sondern die
Stürze wurden verursacht durch eigenes Unvermögen, Regen oder Öl auf der Strecke . Meine Gedanken das ich
involviert wäre, bei einem Unfall bei dem der andere Fahrer schwer verletzt würde , oder noch schlimmer, haben
mich nicht ruhen lassen!
Meine Entscheidung keine Trackdays mehr zu fahren, steht! An meiner Performance liegt es nicht, bei der erwähnten
Veranstaltung war ich von 225 Teilnehmern Nummer 26 von den Rundenzeiten. Allerdings spielt sicherlich mein Alter
bei der Entscheidung auch eine Rolle. Ich bin jetzt 73.
Ein weiterer Aspekt, mit dem ich mich beschäftigt habe ist die Haftung! Nach meiner Recherche besteht kein Versicherungs-
schutz auf der Rennstrecke! Dies war bis vor 2 Jahren anders, wenn es ein Training war und kein Rennen.
Nun gäbe es noch die Möglichkeit einer Rennfahrerversicherung, habe ich angefragt, hier gibt es eine Altersgrenze von
60 Jahren, da bin ich raus.
Wichtig !!Den Haftungsauschluss, den man immer unterschreiben muss, betrifft nur den Veranstalter!
Laut Rechtsprechung gibt es auf der Rennstrecke einen stille Übereinkunft des Haftungsausschluss, aber nur wenn es nicht
fahrlässig ist und man nicht ein unverhältnismässiges Risiko eingegangen ist. Hat der andere eine Topanwalt, kann es sehr
eng werden.
Diesem Risiko werde ich mich als Rentner nicht mehr aussetzen, da ich dann wahrscheinlich ruiniert wäre!
Ich werde zu meine Wurzel zurückkehren und bei Veranstaltungen wie z.B. von Vince und unserem Motorradclub ,mit dem Motorrad
anreisen und ein paar Runden drehen, mit 80% ! Glaubt mir, dass kann ich.
