Warnung Gefahr: Hinteres Federbein gebrochen bei Tuono 660 nach 29.300 km, Piaggio reagiert nicht

Ich habe deshalb die Frage an euch Besitzer gerichtet, weil ihr das ja ganz einfach mal nachschauen könntet, wenn ihr einen Zentralständer habt. Aufbocken, das Hinterrad etwas nach unten ziehen um die Länge maximal auszureizen und schauen, wie der Winkel des Federbeins in den Aufnahmen oben und unten ist. Wenn es irgendwo knapp bei 90 Grad ist, wäre so ein Umklappen unter hohen Kräften schon möglich.

Es ist ja nur eine Vermutung. Es liegt ja auch ein bisschen in eurem Interesse, die Ursache für so ein Schadensbild herauszufinden, falls es wirklich ein Konstruktionsfehler in der Geometrie sein sollte. Und ihr müsstet für die Widerlegung meines Verdachts nur maximal 5 Minuten investieren.
 
Liebe Community

vielen Dank an euch alle die schon so geantwortet haben. Vor allem wo dies mein erster Post war. Ich bin überwältigt von den vielen Antworten.

Stellt euch vor dieses Abrechen wäre bei 200 km/h und in einer Kurve passiert, wäre das nicht spätestens ein schwerer Unfall geworden? Die Schraube vom Kennzeichen-Halter drückte sich übrigens in dem Moment schon in den Reifen, was auch nicht gerade eine „Fail-Safe“ Konstruktion von Piaggio ist.

Sorry, falls jemand den Eindruck hatte das war „Click-Bait“. Den Thread habe ich deshalb so gewählt, damit die Leute die dasselbe Problem haben und danach suchen sofort den Titel finden. Denn ich selber hatte keinen vergleichbaren Post gefunden bisher trotz intensiver Suche, und das waren genau die Begriffe nach denen ich selber gesucht hatte.

Daher danke an @Yoshi für den Link zum englischsprachigen Forum. Bingo! Genau das ist tatsächlich solch ein vergleichbarer Fall. Ob wohl Piaggio damals von dem Fall erfahren hat? Ich werde dort im Forum auch schreiben. Sollte Piaggio den Fall kennen und nicht die Vertragswerkstätten informiert haben finde ich das ganz schön gefährlich.

Bitte nochmals um Entschuldigung: Auf keinen Fall wollte ich damit Unfälle mit schlimmen Personenschäden im Vergleich dazu herunterspielen. Aber ein teurer Sachschaden ist ja zumindest entstanden.

Der Schaden war laut erstem Kostenvoranschlag insgesamt sogar 4100 €, fast die Hälfte des damaligen Neupreises der Maschine. Denn laut Werkstatt sei auch noch die Schwinge defekt und hätte „seitliches Spiel“. Also ich den Händler bat bei Piaggio eine Garantie Reparatur auf Kulanz einzufordern, hießt es danach ich würde kostenlos bei der Reparatur eine neue „verbesserte“ Schwinge bekommen. Daher war der Rechnungsbetrag nun nur noch 1625 €. Das hat mich übrigens auch misstrauisch gemacht, denn Piaggio verschenkt doch nicht einfach so neue Schwingen ohne Grund?

@Ralph Danke für die Mühe solch ein Bauteil vom Speicher zu holen und die Fotos.

@Georgslicht: Die Aussage dass mein Motorrad keine „Fürsorge“ erhalten habe schmerzt mich, denn ich liebe meine Tuono 660 – auch weiterhin. Tatsächlich wollte ich gerade zur Waschbox fahren und u. a. die Felgen sauber machen, als der Schaden passiert ist. Aber eine schmutzige Felge darf ja kein gebrochenes Federbein verursachen, da sehe ich nicht den Zusammenhang.

@nairoIF: Danke für die Vermutung mit dem „festgerotteten“ Auge. Wie kann so ein Auge festrotten? Müsst es – falls eine Schmierung wichtig ist – nicht bei der Wartung geprüft und geschmiert werden? Ich wiege übrigens keine 300 kg, sondern nur 85 kg + Klamotten. Es kann nach meiner genaueren Erinnerung durchaus sein, dass das Knacken aufgetreten ist, als ich das Motorrad vom Ständer aufgerichtet habe (wie in dem englischen Aprilia Forum!). Und ich es dann beim Draufsetzen bemerkt habe als es sich in dem Moment dann herabbewegt hat.

Danke für Eure Tipps. Ich werde auf jeden Fall versuchen an den gebrochenen Stoßdämpfer heran zu kommen. Ich war wohl naiv, und dachte, ich bekomme nur dann eine kostenlose Kulanzreparatur, wenn Piaggio die Teile abholt und sich selber davon überzeugen dass z. B. ein Materialfehler vorlag.

Falls das interessant ist kann ich hier noch weitere Dokumente z. B. die Rechnung posten.

Anbei noch weitere Fotos von dem Fall und auch ein Video wo man sieht dass die Schwinge Spiel hatte. Das mit dem Spiel in der Schwinge habe ich nun tatsächlich in einem Testbericht der Motorrad Zeitschrift gelesen hinter der Paywall, hier der original Link:

https://www.motorradonline.de/naked-bike/langzeitschaeden-an-der-aprilia-tuono-660/

Das war dort interessanterweise auch kurz vor 30.000 km aufgetreten. Also doch vielleicht mehr als Zufall dahinter?

Könnte es sein, dass durch seitliches Spiel der Schwinge der Stoßdämpfer seitlich abgeschert hat? Dann wäre es erst Recht an der Zeit, dass Piaggio die vielen Kunden der Motorräder informiert.

Ich wollte den ersten Post nicht zu lange machen, aber diese Information ist vielleicht auch interessant:

Ich habe auch den Hersteller des Stoßdämpfers selber, KYB Europe GmbH, angeschrieben mit den Fotos, doch die haben mich wiederum an Aprilia verwiesen. Ich hatte in meiner Naivität gedacht die würden mich Bitten, den defekten Stoßdämpfer einzusenden zur Untersuchung im Qualitätslabor auf Materialschäden etc. Es ist nun nicht nachweisbar aber auch nicht auszuschließen.

Ich habe auch nochmal genau in den Wartungsplan geguckt: bei 20.000 km und dann wieder bei 40.000 km ist ein „I“ beim hinteren Stoßdämpfer. Es hätte aber auch nichts genützt, wenn auch bei 30.000 km ein „I“ gestanden hätte, denn das Problem ist ja kurz vor 30.000 km aufgetreten!

Last but not Least: Die Werkstatt in Köln hat mir gesagt die wollen mit Piaggio jetzt auch nicht mehr kommunizieren, und ich solle das selber übernehmen, weil sie „seien kein Aprilia Vertragshändler mehr seit Anfang 2026“ weil sie auch (Zitat) sehr viel Ärger erlebt hätten und vergleichbare Fälle wo sich Piaggio unverständlich gegenüber der Kunden und der Werkstatt verhalten habe. Die Werkstatt wollte mir aber zugleich keine „persönliche“ Kontaktperson bei Piaggio Deutschland nennen. Bei der Email 'customer_service@piaggio.com' kommen nur wenig aussagekräftige Antworten.

Hat hier eventuell jemand Kontaktdaten in Deutschland?

Ich mache mir weiterhin Sorgen, das Motorrad weiter zu fahren, insbesondere jetzt mit dem Fall in dem englischen Apriliaforum denke ich der Schaden kann jederzeit bei mir oder auch anderen Kunden wieder auftreten, und eine Fahrt durch ein Schlagloch ist dazu möglicherweise gar nicht nötig.
 

Anhänge

  • 7.webp
    7.webp
    133,2 KB · Aufrufe: 70
  • Wartungsplan Tuonoto 660.webp
    Wartungsplan Tuonoto 660.webp
    92,9 KB · Aufrufe: 47
  • Video 2.mp4
    Video 2.mp4
    1,1 MB
  • Video 1.mp4
    Video 1.mp4
    869,5 KB
  • 10.webp
    10.webp
    260,8 KB · Aufrufe: 41
  • 9.webp
    9.webp
    350,4 KB · Aufrufe: 40
  • 8.webp
    8.webp
    228 KB · Aufrufe: 41
Danke für die Vermutung mit dem „festgerotteten“ Auge. Wie kann so ein Auge festrotten? Müsst es – falls eine Schmierung wichtig ist – nicht bei der Wartung geprüft und geschmiert werden?
Die Stellung des Federbeins, also der Winkel ändert sich ja während der Fahrt. Auch bedingt durch die Konstruktion, dass das FB relativ flach liegt. Oben und unten ist dann ein Stift, der durch das "Auge" des FB geht. Um den muss es sich drehen können. Eigentlich müsste da auch ein wenig Fett sein, bzw in dem Auge.
Wenn das dann mittels intensivem Einsatz von Dampfstrahlern ausgespült wird, dann noch durch Straßendreck und ein wenig Salz ersetzt wird, dann wird es schwergängiger.
Ich sag jetzt nicht, dass es so war, aber dass etwas in der Richtung sein könnte.
 
Hat hier eventuell jemand Kontaktdaten in Deutschland?

Ich hatte mal selbst mit Aprilia Kontakt wegen eines umfangreichen Garantiefalls meiner Tuono und muss leider sagen, dass du dort nicht weiter kommst. Du wirst immer an Vertragshändler verwiesen. Es bleibt dir nichts anderes übrig, als einen Vertragshändler zu suchen, der sich deiner Sache annimmt.
 
Hallo Fruchti, wieso denn Troll? Na klar ist das real. Ich habe doch extra das Foto von der VIN und dem Display gepostet. Sehe das als Liebe zu meiner Tuono. Einige Fahrten zum Gardasee, und Frankreichrundfahrten und dann am Wochenende durchs Bergische Land und die Eifel da kommt das doch schnell zusammen. Unten auch ein Screenshot von mobile.de von einer Tuono 660 aus 2021 mit hoher Laufleistung. Vielleicht ist dies aber wirklich das Problem: dass noch nicht so viele diese Laufleistung erreicht haben und das Problem erst noch bekommen werden?

Mit dem User kajohansen, Hasard und mir sind es jetzt drei bekannt gewordene Fälle. Ein Troll wer böses dabei denkt ;-)

Unten auch ein Screenshot von dem Langzeittest aus der Motorradzeitung hinter der Paywall. Da ist tatsächlich auch von ersten Problemen erst bei kurz vor 30.000 km die Rede.
 

Anhänge

  • Angebot mit höchster km Zahl bei Tuono 660 auf mobile.de.webp
    Angebot mit höchster km Zahl bei Tuono 660 auf mobile.de.webp
    101,5 KB · Aufrufe: 29
  • Screenshot aus Testbericht Motorrad Zeitschrift.webp
    Screenshot aus Testbericht Motorrad Zeitschrift.webp
    30,4 KB · Aufrufe: 52
Für mich kommt das hier irgendwie Troll mäßig rüber.

Oder hat hier schon einmal, was von einer 660 mit 29 tkm gehört 🤔😔.
Hallo, das ist aber wirklich eher unnötig, oder?!
Finde das hier sieht ziemlich real aus so mit Kennzeichen und Fahrgestellnummer…

Natürlich kommt da jetzt von Aprilia nix dazu, erstmal war der Check Bestandteil der 20K Wartung, und das Mopped steht ungünstig bei einem Händler der kein Servicepartner mehr zu sein scheint…
Aber das Standard Federbein ist meiner Meinung nach leider eh die Schwachstelle der nicht Factory 660er Versionen, das gehört besser ausgetauscht, wenn man die länger fahren will.
(und vielleicht auch die permanent rasselnde Serienkette)
Übrigens hab ich da in zwei Jahren auf die RS auch fast 20tkm drauf gefahren.
geht alles wenn man nicht so einen großen Fuhrpark hat auf den man KM verteilt…
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei jeglichen Fällen wo eine Fehlleistung seitens Piaggio auch nur denkbar ist, wird hier von einigen gerne auf dem Geschädigten herumgehackt und seine Kredibilität in Frage gestellt. Ist mir schon früher aufgefallen.
 
Vermutung meinerseits:

Aus Kostengründen ist das Federbein an der Stelle nicht gegen eindringendes Wasser geschützt und das Material gar nicht oder unzureichend verzinkt.

Dadurch kann es zu Korrosion kommen, welche zu Ermüdung bis hin zum Versagen des Materials führen.
 
Vermutung meinerseits:

Aus Kostengründen ist das Federbein an der Stelle nicht gegen eindringendes Wasser geschützt und das Material gar nicht oder unzureichend verzinkt.

Dadurch kann es zu Korrosion kommen, welche zu Ermüdung bis hin zum Versagen des Materials führen.
ich hab das ja in den Fingern gehabt bei der damaligen Umrüstung auf Wilbers Competition , das ist wirklich einfachstes Zeug, sieht übrigens bei den 457ern auch irgendwie genauso aus.
Und das hat auch deutliches Spiel, wie wir hier auch glaube ich schon mal bemerkt haben.
 

Anhänge

Und das hat auch deutliches Spiel, wie wir hier auch glaube ich schon mal bemerkt haben.
Das man den Dämpfer so hin- und herbewegen kann ist aber gewollt. Kein Rahmen ist so gefertigt, dass die Aufnahmen perfekt ausgerichtet sind.
Daher ist da auch kein normales Gleit oder Nadellager, was nur Rotation erlauben würde, sondern ein sphärisches Gelenklager drin, was auch diese Ausgleichsbewegungen ermöglicht.
 
Nö, aber das liegt daran, dass @Tuona ihre anderen drei auch noch bewegt.
Und hätte man die km ihrer ersten RS und der nun gewandelten Tuono 660 addiert...
Die hatte aber au scho so Genug Probleme mit den 660er mit mehr Laufleistung
wäre es bestimmt nit besser Geworden eventuell 🔥 🔥 🤷‍♂️ :unsure:;)
 
ein wenig sicher, aber das hatte halt trotzdem mehr Spiel als alles was ich sonst hier habe/hatte, aber ist wahrscheinlich auch nicht zentral für den Schaden verantwortlich
 
Hallo Fruchti, wieso denn Troll? Na klar ist das real. Ich habe doch extra das Foto von der VIN und dem Display gepostet. Sehe das als Liebe zu meiner Tuono. Einige Fahrten zum Gardasee, und Frankreichrundfahrten und dann am Wochenende durchs Bergische Land und die Eifel da kommt das doch schnell zusammen. Unten auch ein Screenshot von mobile.de von einer Tuono 660 aus 2021 mit hoher Laufleistung. Vielleicht ist dies aber wirklich das Problem: dass noch nicht so viele diese Laufleistung erreicht haben und das Problem erst noch bekommen werden?

Mit dem User kajohansen, Hasard und mir sind es jetzt drei bekannt gewordene Fälle. Ein Troll wer böses dabei denkt ;-)

Unten auch ein Screenshot von dem Langzeittest aus der Motorradzeitung hinter der Paywall. Da ist tatsächlich auch von ersten Problemen erst bei kurz vor 30.000 km die Rede.
Ja 🤔 ich war vielleicht etwas drüber oder ich liege komplett daneben.
Aber wie war dein Aufreißer 🤔.
Keine Vorstellung, aber gleich " schwerer Unfall"
Als ich dann den Rest gelesen hatte, war bei mir nun Mal der Misstrauen geweckt.

Und das mit der Km Leistung war Ironie, an gewisse User hier gedacht 😔.

Und um eines hier klar zu stellen hier, ich bin bestimmt nicht der Aprilia Jünger der alles durch die Rosa 👓 sieht, sonst hätte ich wohl schon längst wieder eine neue 🤔.
Nur trete ich hier, nicht so darauf rum wie manch andere, aus Respekt des Forumsbetreiber und der hier vertretenen Händler.
Um die es mit ihren Tipps und Ratschläge sehr ruhig geworden ist 😔.
Warum wohl 😌, könnte man sich fragen 😎.
In diesem Sinne
Thomas
 
Naja Probleme und Erfahrungen zu schildern, anzusprechen, sowie von fehlender Unterstützung Aprilias zu erzählen ist ja jetzt kein darauf rumtreten. Und was hat das mit Respekt vor dem Forenbetreiber zu tun? Für den Austausch ist das Forum doch da. Das "schwerer Unfall" hätte man sich sparen können, wenn der Schaden beim Daraufsitzen passiert ist. Der Rest ist halt die Schilderung des Problems und Ablaufs. Ich glaub du rennst grade irgendwie in eine ganz falsche Richtung 🤷
 
Generell finde ich das Verhalten von Aprilia enttäuschend. Allerdings musste ich auch sehr schmunzeln, als der Beitragsersteller schrieb, dass die Schraube des Kennzeichenhalters, durch das Absacken des Hecks, den Reifen berühren und somit zu weiteren Schäden führen könnte. Und dies sei ja wohl eine Fehlkonstruktion seitens des Herstellers.
Das sehe ich natürlich genauso, Aprilia hätte da besser eine Hutmutter verwenden sollen, damit bei dem zu erwartenden Heckabsenkungen durch Kolbenstangenbruch des Federbeines, keine Reifenschäden auftreten. Ironie Ende
Damit man mir nicht Bashing vorwirft :X3:
 
Hallo Thomas,
danke für die neue Antwort. Ich finde dieses Forum wirklich hilfreich und gut, und seine User. Auch dass hier Händler mit dabei sind, die vielleicht das kompensieren was Aprilia nicht an Service/Kommunikation leistet, ist klasse. Das wäre übrigens ein Highlight wenn die Piaggio Techniker hier auch mitlesen und schreiben :-)

Ich will auf keinen Fall die Marke schlecht machen, und würde mich sogar selber als "Jünger" bezeichnen. Nur so am Rande: Als meine Tuono 660 neu war wurde sie insgesamt 5x (kein Witz!) von der Piaggio Assistance abgeschleppt weil sie nach Regen bei Feuchtigkeit nicht angesprungen ist. Die Werkstatt hatte zahlreiche Teile nacheinander getauscht und es passierte immer wieder bis es repariert war. Ich habe sooo viel Ausdauer bewiesen.
Mein Freunde haben mich für verrückt erklärt und mir in den Ohren gelegen ich solle das Moped doch zurück geben und die Marke wechseln. Aber ich bin Aprilia treu geblieben. Und möchte sicher eines Tages auch den großen "Thunfisch".

Nun zurück zum Thema: Ich habe mal das Foto des defekten Federbeins und einem Neuteil aus dem Katalog nebeneinander kopiert. Siehe unten. Was ist denn diese verbogene Stange? Die kommt doch eigentlich gar nicht "heraus", wenn am Ende das Gelenkauge montiert ist. Dass diese jetzt sichtbar und so extrem verbogen ist (auch in den Fällen im englischen Forum) deutet daraufhin dass hier eine riesige Kraft gewirkt haben muss?!
Ich kann mir nicht vorstellen dass ein "fest" gegammeltes Gelenkauge hier nicht zuerst nachgegeben hätte. Hilft das Bild weiter? Die Fotos hat die Werkstatt für mich gemacht. Das silberne Gelenkauge hatte ich nach dem Ausbau vor Ort selber in der Hand und es war - wenn man einen Schraubenzieher durchsteckt - leichtgängig in alle Richtungen. Das Federbein samt schwarzen Ende selber war zu diesem Zeitpunkt schon abgeholt worden vom Piaggio Techniker.

Mir kommt eine Sache spanisch vor: In der Nahaufnahme sieht es so aus, als sei die schwarze Seite von dem Federbein gar kein Gelenkauge was sich in alle Richtungen bewegt, sondern nur ein normales Lager? Also "starr"?

Quelle der Neuteil Fotos:

Kennt vielleicht jemand einen Materialgutachter speziell im Bereich Motorrad und kann einen Tipp geben? Oder jemand der die Konstruktion (zu großer Auslenkwinkel?) nachprüfen kann?
Oder vielleicht wirklich sogar einer der geschätzten Händler hier im Forum etwas dazu schreiben?

Liebe Grüße,
Henning
 

Anhänge

  • Foto Vergleich Defekt Neuteil und Vergrößerung der Gelenkaugen.webp
    Foto Vergleich Defekt Neuteil und Vergrößerung der Gelenkaugen.webp
    128,2 KB · Aufrufe: 44
Motoplex
Zurück
Oben