Ist das doof .....

Hätte Özdemir ein solches Video zu verantworten, hätte die CDU genau das gleiche gemacht.
Ahhhh…. Das ist jetzt eine steile These, wenn nicht gar eine Unterstellung.

Die CDU behandelt ihre Partner doch mit allergrösster Zurückhaltung. Unser Pinoccio hat sich jede Kritik aus der CDU an Herrn Klingbeil verbeten. Er ist doch so „sensibel“!

Ich bin mehr der Anhänger von „If you can't stand the heat, get out of the kitchen!“ 🤬

Aber ich bin ja auch nicht Pinoccio! 😜

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Mal zwei ernstgemeinte Frage an die Diskutanten :

->> Habt Ihr nicht´s zu arbeiten um diese Zeit ? 🔥 🔥 🔥
->> Liegt bei Euch noch Schnee, so dass Ihr nicht fahren könnt ? 🔥🔥🔥

Es gab mal eine Zeit da hat man sich leidenschaftlich über Öl, Reifen, wer hat den größten etc. ausgetauscht . . . . .

Sorry, aber das musste mal raus 😇
 
Mal zwei ernstgemeinte Frage an die Diskutanten :

->> Habt Ihr nicht´s zu arbeiten um diese Zeit ? 🔥 🔥 🔥
->> Liegt bei Euch noch Schnee, so dass Ihr nicht fahren könnt ? 🔥🔥🔥

Es gab mal eine Zeit da hat man sich leidenschaftlich über Öl, Reifen, wer hat den größten etc. ausgetauscht . . . . .

Sorry, aber das musste mal raus 😇
Zahnarzt! Wartezimmer! 😜🤣👍
 
Natürlich "Eva" mit "den rehbraunen Augen" - nicht das Video mit der Lehrerin.
Das ist ja völlig harmlos.
So unterschiedlich können Wahrnehmungen sein.
Ich hätte das mit der Mädchenklasse als "Jugendsünde" abgehakt, zumal er sich damals ja schon entschuldigt hat,
aber die Kompetenz, mit welcher er den Treibhauseffekt erklärt hat und die Gelassenheit und Souveränität wie er auf Einwürfe bzw Fragen der Lehrerin reagierte, haben mich schon an seiner Eignung zum Ministerpräsidenten zweifeln lassen.
Reicht doch, wenn wir hier in Bayern einen Dampfplauderer haben.
 
Habt Ihr nicht´s zu arbeiten um diese Zeit ?
Arbeit hätte ich schon.
Aber ich darf nicht damit anfangen, bevor ein gewisser Automobilkonzern aus Niedersachsen unterschrieben hat.
Kotzt mich das an! Weil sobald die Tinte trocken ist, fragen sie, warum das nicht seit gestern fertig ist.
 
Mal zwei ernstgemeinte Frage an die Diskutanten :

->> Habt Ihr nicht´s zu arbeiten um diese Zeit ? 🔥 🔥 🔥
->> Liegt bei Euch noch Schnee, so dass Ihr nicht fahren könnt ? 🔥🔥🔥

Es gab mal eine Zeit da hat man sich leidenschaftlich über Öl, Reifen, wer hat den größten etc. ausgetauscht . . . . .

Sorry, aber das musste mal raus 😇
Recht hast(y)
Früher Bestand das Forum aus 80% Beiträgen und 20% haben die Beiträge kommentiert. Seit einigen Jahren ist es umgekehrt:X3:
 
So unterschiedlich können Wahrnehmungen sein.
Ich hätte das mit der Mädchenklasse als "Jugendsünde" abgehakt, zumal er sich damals ja schon entschuldigt hat,
aber die Kompetenz, mit welcher er den Treibhauseffekt erklärt hat und die Gelassenheit und Souveränität wie er auf Einwürfe bzw Fragen der Lehrerin reagierte, haben mich schon an seiner Eignung zum Ministerpräsidenten zweifeln lassen.
Reicht doch, wenn wir hier in Bayern einen Dampfplauderer haben.
Wenn mir jemand erst "blabla" vorwirft und danach über den Mund fährt, reagiere ich auch glasklar.
Hm, die Erklärung ist in der Tat schon lustig. Und die damaligen fragwürdigen Erklärungen über "Insolvenzen", "Rentenbeitragsfinanzierung", "Krieg mit Rußland", "brennende Städte" von anderen Personen lassen dich nicht an deren Kompetenz zweifeln (oder das Zerteilen des Kürbis an Trumps Jahrestag)? Könnte es hier ggf. zwei verschiedene Maßstäbe geben...?
Ich finde das alles etwas infantil und unwürdig...

Wie auch immer, die Tendenz ist einfach nicht gut.
Adenauer, Schmidt und Brandt würden zur heutigen Zeit wohl auch keine Wahl mehr gewinnen können. Zu wenig Teflon...
 
Und die damaligen fragwürdigen Erklärungen über "Insolvenzen"
Zumindest an den ersten kann ich mich etwas detaillierter erinnern.
Es war sicherlich auch für mich irritierend, interessant fand ich allerdings, dass Ökonomen ihm diesbezüglich recht gaben und die Empörung wohl eher aus Unverständnis und Verkürzung entstand.
Die Kontroverse entstand 2022 während der Energiekrise. Der damalige Wirtschaftsminister Robert Habeck wurde stark kritisiert, weil ein Satz aus einem Interview so wirkte, als würde er Insolvenzen „leugnen“. Wenn man den Kontext anschaut, meinte er aber etwas Spezifischeres – und mehrere Ökonomen sagten später, dass seine Beschreibung wirtschaftlich durchaus korrekt war.


Der ursprüngliche Satz​


In einem Interview im September 2022 sagte Habeck sinngemäß:


Unternehmen gehen nicht automatisch insolvent, sie hören vielleicht einfach auf zu produzieren.

Das wurde in sozialen Medien und von politischen Gegnern stark verkürzt zu:
„Es gibt keine Insolvenzen, die Firmen hören nur auf zu verkaufen.“


Das klang absurd und wurde entsprechend verspottet.


Was er eigentlich meinte​


Habeck sprach über Unternehmen, die wegen hoher Energiepreise ihre Produktion vorübergehend einstellen, aber nicht sofort Insolvenz anmelden.


In Deutschland gibt es mehrere Möglichkeiten für Firmen in einer Krise:


  1. Produktion stoppen oder reduzieren
  2. Kurzarbeit anmelden
  3. Staatliche Hilfen nutzen
  4. Rücklagen aufbrauchen
  5. Erst später – wenn alles nicht reicht – Insolvenz anmelden

Viele energieintensive Betriebe machten 2022 genau das:
Sie produzierten zeitweise nicht, blieben aber formal weiter existent.


Warum Ökonomen sagten, er habe einen Punkt​


Mehrere Wirtschaftsexperten erklärten danach:


  • In Krisen kommt es oft zuerst zu Produktionsstopps.
  • Insolvenzen steigen häufig zeitverzögert.
  • Firmen versuchen vorher alles, um eine Insolvenz zu vermeiden.

Das war besonders relevant, weil damals diskutiert wurde, ob die Energiekrise sofort eine große Insolvenzwelle auslösen würde.


Warum die Aussage trotzdem schlecht ankam​


Das Problem war weniger der ökonomische Inhalt als die Kommunikation:


  • Der Satz wirkte unklar formuliert.
  • Er klang für viele so, als würde er Probleme herunterspielen.
  • In kurzen Clips ohne Kontext wirkte es fast wie eine Realitätsverweigerung.

Politisch wurde das dann schnell zu einem Meme.


Kurz zusammengefasst​


  • Habeck sagte: Firmen könnten Produktion einstellen, ohne sofort insolvent zu sein.
  • Das wurde verkürzt zu „Es gibt keine Insolvenzen“.
  • Ökonomen bestätigten später: Der wirtschaftliche Mechanismus stimmt, aber die Formulierung war unglücklich.
 
Meine Gedanken dazu:
Meine 5 Cent dazu: Alle Parteien, außer der einen, haben ihre Existenzberechtigung. Letztlich geht es darum, einen Ausgleich der verschiedenen Interessen zu erlangen und eventuell auch mal anderen Parteien aufzwängen, ihren Blick auf etwas anderes als ihre Kerninteressen zu lenken.
Wenn ich mich so erinnere, wie es früher in der guten alten Zeit war, als man noch seine Negative im Rhein entwickeln konnte, unsere Sandsteinkirchen schwarz waren, im Bayerwald die Bäume abstarben, dann finde ich es doch rückblickend gut, dass dann irgendwann eine Partei gegründet wurde, die auf genau diese Missstände hinwies.
Auch ist es gut, dass es eine Partei gibt, die sich für die Interessen der Arbeitgeber einsetzt und dass es mal eine Partei gab, die sich für die Interessen der Arbeitnehmer einsetzte (irgendwie schade, dass die ihren Fokus verloren haben). Alles in einer Hand wird zwangsläufig die Interessen anderer vernachlässigen.
Deshalb wird es nur mit Streit um die beste Idee gehen, damit Kompromisse geschlossen werden können, mit denen alle leben können.
 
Zumindest an den ersten kann ich mich etwas detaillierter erinnern.
Es war sicherlich auch für mich irritierend, interessant fand ich allerdings, dass Ökonomen ihm diesbezüglich recht gaben und die Empörung wohl eher aus Unverständnis und Verkürzung entstand.
Na komm, nun gib wenigstens zu, dass du das nicht nur "interessant" fandest, sondern dich insgeheim gefreut hast, weil es Habeck nicht weiter diskreditiert und du auch noch implizieren kannst dass ihn viele Kritiker nur wegen "Unverständnis" und "Verkürzung" kritisiert hätten. Und nicht etwa, weil es eine Beschönigung war - was schätzungsweise ca. 90% der Zuseher so gesehen haben. Verhält sich bei der Bärbel ja ähnlich. 😉

Abschließend von meiner Seite will ich dazu nur eine Sachen sagen:
Seine unglücklich beschönigend formulierte Weitsicht, bezogen auf die aktuelle wirtschaftliche Situation, ist gealtert wie warme Milch.
Letztendlich sollten aber eher Taten sprechen...

Dass du ihn für einen guten Wirtschaftsminister hältst und ich ihn in eine Reihe mit Altmeier und co. stelle, ist halt so.
(der Eine hat gar nichts getan und der andere das Richtige gewollt, aber das Falsche getan - bis auf Gassubstitution und EEG Ausbau)
 
Zuletzt bearbeitet:
einfach mal mal einen Blick auf die Initiativen der Grünen nach Europa lenken. Das was in D nicht durchgesetzt werden kann, wird im Kompromisssumpf EU durchgezogen.
Schlimm, dass man dann in D andersrum argumentiert.
 
Na komm, nun gib wenigstens zu, dass du das nicht nur "interessant" fandest,
Ich glaube, ich habe oben auch schon angemerkt, dass ich die Aussage verwirrend oder verstörend empfand im ersten Moment. Aber im Gegensatz zu anderen, habe ich dann die Expertenaussagen auch wahrgenommen und hänge nicht weiterhin dem vorhergehenden Bild an.

Und ich bin nach wie vor der Ansicht, dass Habeck in vielen Punkten Weitsicht bewiesen hat und man das nicht mit reiner "Ideologie" bewerten kann.
Die Unabhängigkeit in verschiedenen Bereichen. Chipherstellung: Ich war im Herbst beim Kunden und dort plante man gerade Kurzarbeit, eben weil die Chips nicht mehr geliefert werden konnten. Dass die Akkuherstellung eine Abhängigkeit zu China darstellt oder auch Pharma mit dem Medikamentenmangel.
Dass einiges nicht geklappt hat, lag jetzt nicht an ihm persönlich. Northvolt wurde intensiv von PricewaterhouseCoopers geprüft und für gut befunden. Und Intel hat von sich aus einen Rückzieher gemacht, der so nicht zu erwarten war.
Und hatte er VW nicht vorhergesagt, dass sie Probleme bekommen werden, wenn sie kein günstiges E-Auto auf den Markt bringen (2018)?

Ist es denn in der aktuellen Situation, wo wir uns schmerzlich unserer Abhängigkeit bewusst werden schlau, weiterhin auf fossile Brennstoffe zu setzen, oder wäre es schlauer, diese nach und nach zu ersetzen?
 
Und hatte er VW nicht vorhergesagt, dass sie Probleme bekommen werden, wenn sie kein günstiges E-Auto auf den Markt bringen (2018)?
Jo, die Aussage haben viele getätigt.

Ist es denn in der aktuellen Situation, wo wir uns schmerzlich unserer Abhängigkeit bewusst werden schlau, weiterhin auf fossile Brennstoffe zu setzen, oder wäre es schlauer, diese nach und nach zu ersetzen?
Ja, stimme ich zu.
Den Weg dahin sehen wir ggf. unterschiedlich:
Die Leute wollen ein E-Auto wenn es günstiger und besser ist als das Bekannte und nicht durch Erzählungen, wie umweltfreundlich es sei. Zumal auch des E-Auto die Welt nicht rettet.
Es ist ein Fehler, erneut E-Autos zu bezuschussen (wenn auch jetzt besser gestaffelt), anstatt die Infrastruktur auszubauen und die Preise und Techniken an der Säule zu vereinfachen (meine Mutter wäre NIEMALS in der Lage ein E-Auto ohne Anleitung in fremder Umgebung zu betanken - das geht echt besser...).
Es dürfte mittlerweile auch aufgefallen sein, dass einige hier im Forum PV und E-Auto besitzen, dass aber wirklich nichts mit Affinität zu grüner Politik zu tun hat - sondern reiner rationaler Pragmatismus.
Die Leute sehen ja den Preis an der Tanke und an der E-Säule, sie sehen den jeweiligen Kaufpreis und den jeweiligen Widerverkaufspreis und in welche Richtung die Entwicklung geht - dann sollte man sie auch selber entscheiden lassen.
Ist bei der Heizung genauso. Wenn man wirklich die Zahlen neutral vergleicht, auf 20 Jahre hochrechnet und nicht direkt in einem Bretterverschlag wohnt, dann sollte die Richtung schon selbsterklärend sein. Dafür braucht es m.E. keine neuen Verbote...(allerdings auch keinen Freifahrtsschein für Vermieter, wie gerade geschehen)
Was machen wir mit der Abhängigkeit von seltenen Erden für E-Autos, PV-Module etc.? Ich denke, das man gewissen Abhängigkeiten nicht entkommen kann. Wenn man die Abhängigkeiten im Bereich Gas und Benzin anführt, sollte man sie in anderen Bereichen nicht ausblenden.
 
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