Ist das doof .....

Es dürfte mittlerweile auch aufgefallen sein, dass einige hier im Forum PV und E-Auto besitzen, dass aber wirklich nichts mit Affinität zu grüner Politik zu tun hat - sondern reiner rationaler Pragmatismus.
So ist es. Ich habe ja jahrelang mit an den Kisten gearbeitet und die ersten Generationen haben mich noch nicht so wirklich abgeholt, aber heute bin ich froh mich vor 32 Monaten für ein Elektroauto entschieden zu haben und daraus sind in kurzer Zeit gleich zwei geworden. Zwei, weil ich so auch immer eins tagsüber mit Solarstrom laden kann. Wer sich erstmal an die Vorteile eines Elektroautos gewöhnt hat, behaupte ich mal, möchte nichts anderes mehr fahren um von A nach B zu kommen. Es ist halt alles eine Frage der Einstellung, aber bei den derzeitigen Spritpreisen kann ich wirklich nur lächeln, da ich mit meinen Elektroautos davon nicht betroffen bin. Morgen geht es wieder zum Kitesurfen und die 200 Kilometer hin und zurück kosten mich maximal 2,50€, Strom den ich nicht eingespeist habe, sondern selbst verfahre. Dazu kommt, meine Elektroautos fahren sehr stressfrei und machen mir Spaß, da ich als ehemaliger Aggregate Akustiker sehr gut auf das geknatter unter der Motorhaube verzichten kann.
Ein gutes Gefühl seinen Sport zu betreiben, ohne dabei die Umwelt unnötig zu belasten, finde ich auch ganz nett. Bei einem Motorrad, oder Camper mache ich da allerdings gerne eine Ausnahme.

Natürlich weiß ich, dass nicht jeder die Möglichkeit hat, ein Elektroauto sinnvoll zu betreiben und da verstehe ich jeden, der dem Verbrenner noch den Vorzug gibt. Das ganze ist halt für die breite Masse noch nicht wirklich durchdacht und somit noch zuviel Abzocke an den Lademöglichkeiten.
 
Was machen wir mit der Abhängigkeit von seltenen Erden für E-Autos, PV-Module etc.?
Wenn ich das richtig verstanden habe, sind die meisten wohl recyclebar und auch nicht nach einmaliger Verwendung verbrannt.

Zum Laden an öffentlichen Säulen kann ich dir nur zustimmen. Was ich diesbezüglich mitbekommen habe, sollte dieser Tarifdschungel tatsächlich mal gelichtet werden und ordentliche Regeln eingeführt werden.

Auch bei Autos gebe ich dir prinzipiell recht. Mag sein, dass ein E-Auto umweltfreundlicher ist, als ein Verbrenner, aber noch umweltfreundlicher wäre ein Fahrrad. Aber das lässt sich einerseits schwer mit unserem Mobilitätsverhalten kombinieren, andererseits wäre es auch nicht besonders toll für unsere Wirtschaft. Ein Teufelskreis.

Die meistverkaufte Heizung letztes Jahr war wohl die Wärmepumpe.
Es hätte jedenfalls geholfen, wenn sich Aiwanger nicht hingestellt hätte "Die hom jo den Oarsch offen! Wör müsn uns die Demokradie zurückholn!"
Und auch andere Protagonisten, die faktenfrei aus politischem Kalkül auf Kosten von uns allen agierten.
 
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Es gibt ja viele Möglichkeiten, es darf nur nicht in die Richtung gehen, wie in Amerika und die Gefahr besteht bei einer Partei. Die Weltlage ist zur Zeit nicht einfach und da muss man genau überlegen, wie man handelt, sonst steht man ganz schnell auf dem Abstellgleis in der Welt. Ein gewisser Präsident (oder zwei) wird auch noch merken was er seinem Land damit langfristig angetan hat, wenn er überhaupt noch was merkt.🫣 Okay, seine, oder deren Wähler werden es irgendwann merken und viele merken es ja jetzt schon, können aber nichts machen.
Deutschland ist einfach zu klein und trägt die Konsequenzen halt immer irgendwie mit, das ändert leider keine Partei. Wir Deutschen können halt immer nur abwarten und auf bessere Zeiten hoffen, da wir einfach zu klein und somit unbedeutend sind. Einen zweiten Donald braucht hier sicherlich keiner.
Meine 2Cent
 
Ist es denn in der aktuellen Situation, wo wir uns schmerzlich unserer Abhängigkeit bewusst werden schlau, weiterhin auf fossile Brennstoffe zu setzen, oder wäre es schlauer, diese nach und nach zu ersetzen?
Nein ist es nicht. Und generell geht der Weg natürlich in die regenerativen Energien.

Aber die Umsetzung mit der Brechstange ist in meinen Augen kontraproduktiv, da kostenintensiv.

Rein Anhand des Beispiel Automobil. Sehr viele Menschen haben am Ende vom Monat kein Geld mehr, und nicht wenige am Ende vom Geld noch bisschen viel Monat übrig. Diese Menschen können nicht mal eben ein neues E-Auto kaufen. Oft auch keinen jungen Gebrauchtwagen.

Diese Menschen können sich in der Regel auch kein Fahrzeug finanzieren oder leasen, da die Bonität und Liquidität nicht ausreichend sind. Die Banken sagen eben "Nein"! Da fahren diese Menschen dann eben einen PKW den sie mitunter im mittleren vierstelligen Bereich mal

Parallel dazu wird der Lebensunterhalt teurer. Darin auch enthalten die Kraftstoffkosten, die Dank CO2-Aufschlag ab 2027 von ca. 15,5 auf 18,5 Cent je Liter steigt.

Der Lebensunterhalt wird also noch zusätzlich teurer, während Einkommen in der Regel nur sehr selten auf dem selben Niveau steigen. Man nimmt diesen Menschen also schleichend aber stetig die Möglichkeiten, den Lebensunterhalt zu bestreiten.


Und wenn dann mal einer laut nach Erleichterung ruft, dann ruft man halt "Stop being poor" zurück - "Kauft euch ein E-Auto"!

Da darf man sich nicht wundern, wenn Team Blau stetig Zuwachs bekommt.



Das richte ich auch überhaupt nicht gegen dich oder irgendwen anderes gezielt. Aber viele Politiker und auch das grüne "Vorfeld" scheinen weit entfernt zu sein von der Realität des einfachen Bürgers. Das erkenne ich jeden Tag auf X und BlueSky.


Dort wird aktuell aus eben dem linken Spektrum wieder sehr gerne die ein oder andere Grafik geteilt, wonach unter den Wählern der Grünen die meisten Menschen mit Hochschulabschluss sind. Bei den AfD Wählern haben die wenigsten einen Hochschulabschluss... Es geht den Leuten klar darum, die AfD Wähler als dumm zu framen. Deswegen ist da meist auch das Hashtag "AfDmachtDumm" mit dabei.

Kann man machen.

Man vergisst dabei aber, dass lediglich etwa 18 Prozent der Bundesbürger einen Hochschulabschluss haben und die Mehrheit eben nur eine Berufsausbildung bzw. Hochschulreife (ca. 30 Prozent). Die Mehrheit der AfD Wähler scheint also der durchschnittliche Bürger zu sein, der sich in der sozialen Mittel- und Unterschicht aufhalten tut.


Und für eben diese Leute wird es zunehmend schwieriger... die Einen gehen dann zu den Linken, die Anderen zur AfD...

Da brauch man sich dann eben nicht wundern, wenn die extremen äußeren Parteien Zuwachs an Wählern bekommen...
 
Aber die Umsetzung mit der Brechstange ist in meinen Augen kontraproduktiv, da kostenintensiv.
Ich gebe dir völlig recht. Solange man die Wissenschaft ignoriert und die Tatsache, dass andere Länder in der Welt durchaus auch viel für die CO2-Reduktion tun.
Und wenn die Kipppunkte überschritten sind, können wir ja immer noch mit der Natur diskutieren.

Ich habe mir auch noch nie ein neues Auto gekauft und habe auch nicht vor das zu tun. Aber es wird immer eine Menge an neuen Autos - speziell auch an Firmen - verkauft und wenn die eine andere Antriebsart haben, dann landen die 3 Jahre später auf dem Gebrauchtmarkt.

Aber solange die Politik versucht, den Leuten zu helfen, indem sie dafür sorgt, dass es anderen noch schlechter geht oder eben dadurch Feindbilder schafft, hat der "einfache" Mann auch nicht mehr im Geldbeutel.

Und was den Niedergang der Industrie betrifft. Da sind dann auch alle anderen schuld. Weiter oben war das "Drama" mit VW verlinkt. Wenn man genau hinschaut, dann hatten die einen Absatzrückgang von 0.5%, was ich durchaus erstaunlich finde in Anbetracht der US-Zölle und dem geänderten chinesischem Kaufverhalten. Was die Gewinne betrifft, haben wir ja erst die Tage die Kreativität der Buchhaltung erleben dürfen. Wie aus dem Nichts haben die 6 Milliarden gefunden. Sollte auch mal unter mein Kopfkissen gucken. Jetzt ernsthaft: An der Situation sind die allmächtigen Konzernchefs schon auch nicht ganz unschuldig.

Und trotz all dieser Hemmnisse ist das Vermögen von deutschen Milliardären in 2025 um 30% gestiegen. Es geht also. Aber halt vielleicht nicht für alle.
 
Nein ist es nicht. Und generell geht der Weg natürlich in die regenerativen Energien.

Aber die Umsetzung mit der Brechstange ist in meinen Augen kontraproduktiv, da kostenintensiv.

Rein Anhand des Beispiel Automobil. Sehr viele Menschen haben am Ende vom Monat kein Geld mehr, und nicht wenige am Ende vom Geld noch bisschen viel Monat übrig. Diese Menschen können nicht mal eben ein neues E-Auto kaufen. Oft auch keinen jungen Gebrauchtwagen.
...
Da hast du natürlich recht. Was ich aber nicht ganz verstehe:
Was ist ein junger Gebrauchter? Ich habe für mich z.B. in 40 Jahren noch nie ein Auto jünger als 4 Jahre gekauft. Immer selbst bezahlt, nie finanziert oder geleast.
Wenn ich also kein Geld für ein Auto habe, dann gibt es für mich keines, oder eben nur entsprechend meiner finanziellen Möglichkeiten!

Und bevor Einer kommt:
Ich habe noch nie in meinem Leben an der Schlußabrechnung gesehen, das ich mit einem Dritten (z.B. Makler, Leasing, Versicherung oder sonst was) günstiger gefahren bin oder wäre. Ist ja aber eigentlich auch klar: So ein Dritter will Geld verdienen!
 
Der Kostenvergleich Leasing-Neufahrzeug gegen Gebrauchtwagenkauf ist ja aber auch Äpfel mit Birnen vergleichen.
 
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