Die EURO MOTO Sport Bike Saison beginnt am Wochenende auf dem Sachsenring

Von mir auch, viel Erfolg und fürs ganze Team, durchhalten bei der Hitze.
Vllt. habt ihr ja kl. Pool oder „Wassertonne“ dabei.

Gut schon mal, das für alle Rennen das short start Verfahren gilt und man das stehen in der Startaufstellung gestrichen haben.
 
Im Livestream eben g sehen.
Leider kein R1. Nach Start und Re-Start jeweils in erster Kurve red flag.
Kein neuer Re-Start.
Hoffe allen Fahrern geht’s soweit gut.
 
Weiß auch nicht so genau, ob ein
2. Re-Start von Vor oder Nachteil gewesen wäre ?!?!
Weiterhin tapfer bleiben bei den Temperaturen 🥵.
 

Unglaubliche Hitze und zufriedene Gesichter beim WSC-Team​

Most – Das dritte Rennwochenende der EURO MOTO Sportbike-Klasse auf dem anspruchsvollen tschechischen Kurs in Most verlief für Micky Winkler und das WSC-Racing Team insgesamt zufriedenstellend. Temperaturen von bis zu 40 Grad stellten Fahrer, Mechaniker und Teammitglieder vor eine enorme körperliche und mentale Belastungsprobe.

Auch in Most war das Starterfeld hochkarätig besetzt. Ex-GP-Pilot Jakub Smrz brachte das tschechische Nachwuchstalent Troy Sovicka an den Start, während der frischgebackene WM-Laufsieger Bruno Ieraci auf einer Triumph des RT-Motorsport-Teams antrat.

Das erste Qualifying am Samstagmorgen bei Temperaturen um die 30 Grad war entscheidend, da im zweiten Zeittraining am Nachmittag aufgrund der noch höheren Temperaturen kaum mit schnelleren Rundenzeiten zu rechnen war. Mit einer Zeit von 1:42,319 Minuten fuhr Micky Winkler seine persönliche Bestzeit des Wochenendes, die ihm Startplatz 13 in der fünften Startreihe sicherte. Wie erwartet konnten sich die Fahrer im zweiten Qualifying aufgrund der extremen Bedingungen nicht mehr verbessern.

Angesichts der außergewöhnlichen Hitze verkürzte die Rennleitung das übliche Startprozedere von 15 auf lediglich drei Minuten ("Quick Start"). Das erste Rennen am Samstag stand jedoch unter keinem guten Stern: Nach zwei schweren Unfällen in der ersten Schikane jeweils in der ersten Runde musste das Rennen zweimal mit der roten Flagge abgebrochen werden. Ein weiterer Neustart erfolgte nicht.

Das Sonntagsrennen verlief dagegen ohne Zwischenfälle und konnte über die volle Distanz von elf Runden gefahren werden. Micky Winkler kämpfte dabei über die gesamte Renndistanz in einer großen Spitzengruppe um die Positionen sieben bis dreizehn. Immer wieder setzte er erfolgreiche Bremsmanöver und Überholmanöver, musste auf der langen Start-Ziel-Geraden jedoch aufgrund eines fehlenden Topspeeds seine Position häufig wieder abgeben.

„Ich denke, wir hatten keine optimale Übersetzung gewählt, weshalb Micky auf den Geraden immer wieder überholt wurde“, analysierte Teamchef Roland Matthes nach dem Rennen. Am Ende belegte Winkler Rang elf – lediglich 1,8 Sekunden trennten ihn von Platz sieben.

„Mit dem Ergebnis bin ich dennoch zufrieden. Micky hat stark gekämpft, allerdings mit einer etwas stumpfen Waffe. Besonders freut mich, dass wir dieses extrem heiße Rennwochenende ohne Sturz und ohne technische Schäden abschließen konnten. An der Getriebeübersetzung werden wir bis zum nächsten Rennen intensiv arbeiten“, erklärte Roland Matthes.

In fünf Wochen steht mit dem vierten Lauf der EURO MOTO Sportbike-Meisterschaft in Oschersleben bereits die nächste Herausforderung auf dem Programm.

WSC-Racing Team, Neuss – Juli 2026
 
Schwieriges Wochenende für das WSC-Racing-Team in Oschersleben

Oschersleben
– Beim vierten Saison-Wochenende der EURO MOTO Sportbike in Oschersleben zeigte WSC-Pilot Micky Winkler im Qualifying eine solide Leistung und sicherte sich den neunten Platz unter 20 Startern.

Im ersten Rennen zeigte sich jedoch deutlich die Auswirkung der aktualisierten Balance of Performance (BoP): Trotz starker Rundenzeiten und vollem Einsatz verlor Micky auf fast jeder Geraden Boden gegenüber der Konkurrenz und wurde selbst von potenziell langsameren Piloten passiert. Unter diesen Bedingungen war eine erfolgreiche Positionsverteidigung extrem schwierig. Dennoch kämpfte sich Micky durch und brachte das Bike auf Rang 15 ins Ziel – mit einem sehr hart erarbeiteten Meisterschaftspunkt als Lohn.

Vor dem zweiten Lauf am Sonntag keimte vorsichtiger Optimismus auf. Nach Anpassungen an Mapping, Auspuffanlage und Kraftstoff fühlte sich der Motor im Warm-up subjektiv etwas konkurrenzfähiger an. Umso bitterer der Rückschlag kurz vor dem Start: Ein Defekt an der Kraftstoffpumpe beim geplanten Warmlaufen vereitelte die Teilnahme am zweiten Rennen. In der verbleibenden Zeit zum Rennstart war ein Tausch der Pumpe nicht mehr zu realisieren.

Das Fazit des Teams fällt dennoch zukunftsorientiert aus: Trotz des unglücklichen Ausgangs nimmt das WSC-Team die wertvollen Daten aus Oschersleben mit, analysiert die technischen Herausforderungen und fokussiert sich auf die Vorbereitung für den nächsten Lauf, um wieder mit vollem Elan anzugreifen.

Mit dem Wochenende ist Teamchef Roland Matthes dennoch nicht unzufrieden: „Micky hat ein starkes Training gezeigt und im ersten Lauf wirklich gekämpft – allerdings mit einer stumpfen Waffe. Dass er wegen des verpassten zweiten Laufes besonders enttäuscht ist, kann ich gut verstehen.“ Zudem hofft der WSC-Chef auf eine baldige Anpassung der BoP durch den Veranstalter.

In zwei Wochen steht mit dem fünften Lauf der EURO MOTO Sportbike-Meisterschaft in Assen bereits die nächste Herausforderung auf dem Programm.
 
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