Eure Autos...

...... Die Leute sind „medial versaut“ würde ich sagen. ......
Ich denke die Versicherungsbranche hat das "unbestechlichste" Interesse korrekte Statistiken zu erstellen,
welche Art von Fahrzeugen nun ein höheres Risiko für einen Brand hat.

Die Versicherungsbranche hat ja seit je her, den Ruf ihr eigenes Risiko zu minimieren und finanzielle Mehraufwendungen direkt durch Erhöhung der Prämien an ihre Kundschaft weiterzugeben.
Ist in den Regionalklassen und Typklassen längst Usus.
Es liegt also in deren ureigensten Interesse möglichst genaue Statistiken zu führen und ein
vermeintlich höheres Risiko durch anpassen der Prämien auszugleichen.

Wenn also selbst der Verband der Versicherer kein signifikant erhöhtes Risiko für einen Fahrzeugbrand bei E-Autos
feststellt, halte ich das für glaubwürdig.

Interessant: Das von @pietklokke erwähnte "medial versaut" wird etwas netter umschrieben,
ebenfalls in dem Artikel erwähnt.

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Der ganze Artikel ist hier nachzulesen:

 
Mich irritiert eine Zahl: Durchschnittskosten pro Schaden 7600€. Da interessiert mich dann schon, was überhaupt in die Kategorie Fahrzeugbrand fällt.
 
Mich irritiert eine Zahl: Durchschnittskosten pro Schaden 7600€. Da interessiert mich dann schon, was überhaupt in die Kategorie Fahrzeugbrand fällt.
Solche "Durchschnittswerte" sind immer mit Vorsicht zu geniessen.

Ich vermute es ist wie bei jedem Unfallschaden.

Ausgezahlt wird von der Versicherung der Wiederbeschaffungswert minus dem Restwert.

Deswegen liegt es ja fast immer im Interesse der Versicherung ein verunfalltes Fahrzeug möglichst schnell als Totalschaden zu deklarieren, selbst bei vermeintlich, augenscheinlich geringen Schäden.
Hab ich selbst in den vergangenen Jahren im eigenen Umfeld mehrfach erlebt

Das Fahrzeug erzielt somit bei den Restwertbörsen noch hohe Werte und der Anteil,
den die Versicherung löhnen muss, wird dadurch geringer.

Könnte mir vorstellen, daß der o.g. Durchschnittswert so zustande kommt.
Der Durchschnittswert geht ja über alle Arten von KFZ (Verbrenner / E-Auto)
Ein 20 Jahre alter Golf, der da im Vollbrand abfackelt, wird eine solche Summe wohl nicht erreichen.
 
Man darf auch nicht unterschlagen, oft werden in der Garage auch direkt neben dem PKW E-Bikes geladen und von daher ist es oft kaum zu unterscheiden, von welchem Fahrzeug der Brand ausgegangen ist. Autos sind vor Brand beim laden deutlich besser abgesichert, als E-Bikes und andere Elektrogeräte, die oft in der Garage geladen werden. Wenn z.B. ein billig Teil aus China mit Litium Ionen Batterie in der Garage geladen wird, würde ich nicht zwangsläufig dem Elektroauto die Schuld geben, scheint aber versicherungstechnisch die einfachste Lösung zu sein.🤔
 
daher ist es oft kaum zu unterscheiden, von welchem Fahrzeug der Brand ausgegangen ist
Bei einem Brand wird ganz genau festgestellt wo der Brandherd entstanden ist. Da hat nämlich schon die Versicherung großes Interesse daran, vielleicht findet sich was wo sie nicht zahlen muss.
 
Lesen und verstehen 😏, so ganz ist das Risiko nicht von der Hand zu weisen 🤔.
Ach komm... Wer jemals einen amerikanischen Spielfilm gesehen hat, weiß auch, dass die Verbrenner schon explodieren, wenn sie gerade über eine Klippe gefahren sind
 
Ach komm... Wer jemals einen amerikanischen Spielfilm gesehen hat, weiß auch, dass die Verbrenner schon explodieren, wenn sie gerade über eine Klippe gefahren sind
Ich hab einmal ne Ami Kiste gehabt, und wäre froh gewesen wenn sie abgefackelt wär.

Ein Risiko besteht besteht immer und überall, und ich habe ganz neutral den Artikel gepostet, wo steht dass die Sicherheitsstandards erhöht werden, da e Autos zwar selten brennen aber wenn dann.....

Drums schrieb ich auch " Lesen und verstehen 😏" mai Freund 😌
 
Technische Neuerungen bringen Herausforderungen mit sich, die es zu lösen gilt. Früher sind die Dampfkessel explodiert und haben uns den TÜV beschert, der sie sicherer gemacht hat. Entsprechende Regelwerke und Kontrollinstanzen entstehen halt parallel zum Produkt.
Die chinesischen Vorschriften ziehen schon an und werden entsprechend Impact im weltweiten Markt haben.
Wer seine Angst vor E-Auto-Bränden in den Griff bekommen möchte, kann ja zur Ablenkung mal alle sonstigen Akku-betriebenen Geräte im Haushalt zählen…
 
Wenn man den Verband der Versicherer Glauben schenkt, ist es nicht größer als bei den Verbrennern, nur wenns halt brennt ist laut dem Wirtschaftswoche Artikel, dann etwas "intensiver" und wohl schwerer zu löschen.

Entwicklungstechnisch befinden wir uns ja bei der Autoakkutechnik noch in den Kinderschuhen, wenn man es mit den Verbrennern vergleicht.
Das es da sicherlich noch eine Menge Verbesserungspotential gibt,
liegt in der Natur der Sache und des normalen technischen Fortschritts.
Also wieso nicht neue Normen für die Sicherheit schaffen, kann nicht schaden, das fördert den Fortschritt.

Mich würde interessieren auf welche Statistik die Wirtschaftswoche sich bei der gelb hervorgehobenen Passage stützt.
Es scheint da unterschiedliche Statistiken zu geben.

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Ach komm... Wer jemals einen amerikanischen Spielfilm gesehen hat, weiß auch, dass die Verbrenner schon explodieren, wenn sie gerade über eine Klippe gefahren sind
Manchmal reicht denen ein Frontalaufprall um einen Feuerball zu erzeugen. Aber amerikanische Autoreifen quietschen ja auch beim Drift auf Schotter...
 
Die Technik entwickelt sich ja auch weiter und nicht jedes Elektroauto hat heutzutage noch einen Lithium Ionen Akku. Selbst als Speicher im Haus werden sie auf Grund der Brandgefahr so gut wie nicht mehr eingesetzt. Mittlerweile werden oft schon Lithium-Eisenphosphat Akkus in Fahrzeugen verwendet, da ist die Brandgefahr deutlich geringer, allerdings sind sie auch schwerer. Fakt ist, die Technik entwickelt sich immer weiter!
Vor unserem Ort sind vor Jahren vier junge Menschen im Benziner verbrannt, als sie die Fahrbahn verlassen haben und über einen Betonsockel gefahren sind. Wenn es also danach geht, hätte nur noch der Diesel seine Berechtigung.

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