Ich fahre ja nicht sooo oft mit dem PKW auf der Autobahn. Aber wenn, dann stelle ich fest, dass immer dann, wenn ich unterwegs bin, auch alle anderen fahren, dass es in der Nähe von Ballungsgebieten dann "plötzlich" gar kein Vorwärtskommen mehr gibt und wenn es mal frei ist, die meisten so um die 110-130 fahren und die milden "Raser" wie ich so um die 150. Hin und wieder kommt dann mal einer, der mich dann noch überholt.
Dann habe ich mich mal mit ChatGPT unterhalten und der Automat räumte auch ein, dass gerade in Ballungsgebieten Autobahnen wie Umgehungsstraßen genutzt werden. Also bezieht sich ein großer Teil der Autobahnfahrten auf Pendeln bzw. auf Nahverkehr. Und genau dort ist es ohnehin schon limitiert.
Die Strecken, auf denen es keine Limitierung gibt, sind in der Regel auch wenig befahren (Ausnahmen wie die A9 zwischen Nbg und München bestätigen die Regel).
Das bedeutet, dass sich die hauptsächliche Fahrleistung ohnehin auf ein begrenztes Angebot reduziert.
Und das Ganze bezieht sich auf die Annahme (Untersuchung), dass rund 25% unserer gefahrenen km auf Autobahnen stattfindet. Was ich persönlich auch ein wenig sportlich finde. Aber gut...
Wenn man dann noch in Betracht zieht, dass ein überwiegender Teil der PKW ohnehin nur mit 110-130 unterwegs ist, dann verringert sich das Einsparpotential an Benzin noch mehr.
ChatGPT hat geraten, dass man bei einem Limit von 100 kmh auf allen Autobahnen max. 2-4% der Gesamtmenge an Sprit einsparen könnte.
Bei 130 kmh wären es dann nur noch lediglich 0,5-1,5%.
Und selbst diese Schätzungen halte ich für stark optimistisch.
Also um Sprit in großen Mengen zu sparen, halte ich ein Tempolimit definitiv für ein falsches Signal.
Ich schätze, das bekämen wir eher rein, wenn wir mittels KI überall grüne Wellen erzeugen würden. Damit meine ich die Ampelschaltungen, die einen flüssigen Verkehr ermöglichen.
Nein, das ist nicht politisch!!!
