Nur ist gerade schwindlig...
schaue so in den Lokalteil der Zeitung und da ist eine Nachricht zu einem Unfall mit einem Motorrad.
Das Bild, was da gezeigt wird: In dem Dörfchen dahinter befindet sich die günstigste Tankstelle in der Region.
Die Straße befahre ich quasi immer, wenn ich mal eben eine Feierabendrunde mache. Heute habe ich um 13:26 in Deberndorf getankt.
Der Artikel schreibt nichts zur Schuldfrage. Ich bin die Strecke aus der das Motorrad kam hunderte Male schon gefahren. Die Woche bestimmt 5x. Alleine heute in beide Richtungen. Um 13:26 habe ich da getankt. Ich kenne da wirklich jede Bodenwelle.
Aus der Richtung aus der der Motorradfahrer kam, ist ein Stück vorher eine Rechtskurve für ihn. Richtig eng. Weil ich am Ortsausgang des Dorfes vorher den Hahn nicht ganz spanne, bin ich die Kurve noch nie mit mehr als 160 gefahren. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass es einen da nach links rausträgt.
Aus der Richtung des Audis hat man auch eine leichte Rechtskurve, kann diese aber den Hang hoch überblicken. Da hab ich heute nach dem Tanken in der Kurve aussenrum ein Auto überholt. So stressfrei mit 130, oder so.
Also kurz: Es gibt da null Grund, nicht auf seiner Spur zu fahren. Gar keinen. Außer Suizid. Aber das ist ja kein akzeptabler Grund.
Warum musst da heute jemand sterben?
Ihr müsst da jetzt nicht auf den nichtssagenden Artikel klicken. Man sieht da nichts und wie die Situation dort ist, hab ich ja beschrieben.
Nur ein Verdacht, ohne jemandem was unterstellen zu wollen... vielleicht sollte es ein Gesetz geben, dass Mobiltelefone automatisch in den Flugmodus gehen, sobald sie eine Bewegung von mehr als 20 km/h feststellen.
Cadolzburg - Bei Cadolzburg kam es am Samstagabend zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein Auto stieß frontal mit einem Motorradfahrer zusammen. Für den Biker kommt am Ende jegliche Hilfe zu spät.
www.nordbayern.de
Irgendwie erschüttert es einen etwas mehr, wenn das im Umfeld passiert.
Den Fahrer kenne ich vermutlich nicht persönlich.