Was hast du heute mit deinem Bike gemacht...?

Es gibt z.B. sogar Leute in der IDM, die benutzen die Hinterradbremse überhaupt nicht.😉
Macht bei Aprilia aber auch Sinn.😂

 
Ich habe tatsächlich bei früheren Motorrädern auch hinten gebremst. Die R6 zum Beispiel hatte eine perfekte Hinterradbremse. Bei der Tuono habe ich auch schnell gemerkt, dass die nicht so pralle ist. Vermissen tu ich sie nicht. Solange ich fahrerisch nicht in der Lage bin die Vorderbremse voll auszureizen, wirkt sich das ohnehin nicht negativ auf den Bremsweg aus.
 
Die haben aber in der Regel auch Streckenkenntnis. Oder sollten sie haben, falls sie sich die 8 Kurven merken können. Und die haben selten Radfahrer auf der Strecke.
Auf der Rennstrecke nutze ich die Hinterradbremse eigentlich nur damit vor dem heftigen Bremsen mit der Vorderradbremse, das Heck runter kommt, somit kann man den Bremsweg leicht verkürzen. Auf der Landstraße geht es mit Hinterradbremse allerdings geschmeidiger um die Kurven.
 
Bremsweg ist eigentlich gar nicht die Baustelle, sondern Stabilisierung. Ich bremse auf den Enduros hinten viel mit, um die Kette straff zu halten und die Linien enger zu ziehen, weil die halt auf der Vorderbremse eh nur sinnlos eintauchen. Auch am Kurvenausgang fahr ich da oft gegen die Bremse um die Leistung am Rad zu dosieren. Auf der V4 funktioniert das so irgendwie nicht.
 
Ja, auf meine DR650 habe ich auch schnell festgestellt, dass sie sich mit Einsatz der hinteren Bremse geschmeidiger fährt. Und im Gelände muss man ja eh nochmal ganz anders fahren. Auf der Tuono dosiere ich am Scheitel bis Kurvenausgang die Leistung mit der Kupplung. Das klappt verdammt gut. So viel Gefühl kann kein Mensch mit dem Fuß haben. Kann ich nur empfehlen.
 
Auf der Landstraße geht es mit Hinterradbremse allerdings geschmeidiger um die Kurven.
Meine Rede. Die Vordere um langsamer zu werden, die hintere zum lenken (korrigieren). Mit leichtem Druck auf der hinteren Bremse kann ich plötzlich viel engere Linien ziehen.
 
Motoplex
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