Die ungeplante Rehabilitation eines Patienten

Halte ich in dem Fall für eine schlechte Idee. Wir reden hier nicht davon, dass der Rahmen schrammen hat und scheiße aussieht, sondern davon dass er unbrauchbar ist. Da wäre ja meine Verhandlungsbasis genau 100%
Man sollte der Gegenseite immer ein Schlupfloch lassen. Wenn er 90% zurückzahlen muss kann er sich immer noch auf die Schulter klopfen und sagen, ich hab für den Schrott immerhin noch 10% bekommen.

Besser einem steht 100% zu und man bekommt 90%, als dass man genau 0 erhält.
 
Runterhandeln lassen kann man sich immer, aber wenn mir Schrott verkauft wurde, der nicht als solcher deklariert war, dann fang ich nicht bei 90% an.
 
Ich bin niemand der gleich zum Anwalt rennt und ein riesen Fass aufmacht. Dafür sind mir meine Nerven zu schade. Zudem wir im Kaufvertrag festgehalten haben, das das Motorrad nach einem Sturz nicht vermessen wurde. Der Verkäufer ist fein aus der Sache raus und ich 1500€ ärmer. Mir wurde heute wieder gezeigt, dass man höllisch aufpassen muss und damit hat sich die Sache für mich erledigt.

Das fast größere Problem ist... was mach ich jetzt mit meiner RSV4? :unsure:
 
Runterhandeln lassen kann man sich immer, aber wenn mir Schrott verkauft wurde, der nicht als solcher deklariert war, dann fang ich nicht bei 90% an.
Das muss jeder so machen wie er das für richtig hält.
Ich habe so oft die Erfahrung gemacht dass Emotionen, verletzte Gefühle, das Beharren auf extremen Positionen weil man doch RECHT hat zu schlechteren Ergebnissen führen als ein schneller Kompromiss.

Es geht hier um Schadensbegrenzung. Im Moment hat Mathe einen Kaufvertrag in dem er das Risiko trägt und der Verkäufer genau 0 zahlen möchte.

Jetzt muss er schlechtem Geld noch gutes Geld hinterher werfen weil der Anwalt auch leben will.
Vor Gericht, was ein beträchtliches Kostenrisiko ist, 100% zu bekommen und seine Kosten on top ist fast unmöglich.

Gerichte steuern SEHR gern auf Vergleiche zu, weil sie das der Notwendigkeit enthebt ein Urteil zu formulieren.

Mit 90% eröffnest Du auch die Verhandlungen. Er bietet 50%, man einigt sich bei 70%.

Die restlichen 30% bucht man bei Erfahrung und das nächste Mal gehe ich anders an die Sache ran, ab.

Den Stolz schluckt man runter und erinnert sich an die Wahrheit: „Recht haben und Recht zu bekommen sind zwei völlig verschiedene Paar Stiefel!“
 
Zudem wir im Kaufvertrag festgehalten haben, das das Motorrad nach einem Sturz nicht vermessen wurde.
Wenn Du keinen Anwalt einschalten willst ist das Deine Entscheidung, klar.
Aber die Formulierung der Rahmen wurde nicht vermessen bedeutet ja dass eine Chance bestehen muss dass er ok ist. Der Verkäufer Dir das nicht garantieren kann, aber davon ausgeht und Du auch davon ausgehst, dass er in Ordung ist.

Bei dem was jetzt offensichtlich ist konnte der Verkäufer aber nie davon ausgehen dass der Rahmen ok sein könnte. Weil sein Vorderrad genauso schief drinstand wie Deines.

Das ist böswillig!

Ich würde mir zumindest eine anwaltliche Meinung dazu einholen.

Was Du auch machen kannst, das Ganze mal bei Perplexity eingeben. Kaufvertrag einscannen und die genauen Umstände schildern. Es hilft wenn Du die Pro Version hast. Kann man ja mal für 1 Monat kaufen 20€.

Perplexity ist verflucht gut in anwaltlicher Beratung. Dann forderst Du Perplexity auf ein bedrohlich wirkendes Schreiben abzufassen und schickst ihm das mit Einschreiben.

Da hast Du kein Geld verbrannt und es gibt die Möglichkeit noch was zu bekommen.

Ansonsten musst Du weiter nach Rahmen suchen und vor dem Kauf vermessen lassen. 🙈😱
 
Es geht hier um Schadensbegrenzung. Im Moment hat Mathe einen Kaufvertrag in dem er das Risiko trägt und der Verkäufer genau 0 zahlen möchte.

Jetzt muss er schlechtem Geld noch gutes Geld hinterher werfen weil der Anwalt auch leben will.
Vor Gericht, was ein beträchtliches Kostenrisiko ist, 100% zu bekommen und seine Kosten on top ist fast unmöglich.
Genau deswegen werde ich die Sache auch nicht weiter verfolgen. Das Geld und die Energie (auch wenn von beidem aktuell nicht mehr viel übrig ist) stecke ich lieber in meinen Umbau. Auch wenn es weh tut.

Was‘n mit dem E3 Rahmen passiert?

Der liegt im Regal in der Werkstatt. Ich hätte sehr gerne auf dem Factory Rahmen mit dem unterem Schwingendrehpunkt aufgebaut. Aber wie es aussieht wird das wohl nichts und ich werde mit dem R- Rahmen weiter machen.
 
Ich bin niemand der gleich zum Anwalt rennt und ein riesen Fass aufmacht. Dafür sind mir meine Nerven zu schade. Zudem wir im Kaufvertrag festgehalten haben, das das Motorrad nach einem Sturz nicht vermessen wurde. Der Verkäufer ist fein aus der Sache raus und ich 1500€ ärmer. Mir wurde heute wieder gezeigt, dass man höllisch aufpassen muss und damit hat sich die Sache für mich erledigt.

Das fast größere Problem ist... was mach ich jetzt mit meiner RSV4? :unsure:
wurde schon einmal geschrieben und empfohlen
mein Rad stand damals auch am Kühler an und der Rahmen wurde bei Köster vermessen und gerichtet
 
Weiß nicht wo du wohnst, aber der Kawasaki Händler Roadrunner in Mainz ist auch spezialisiert aufs Richten von Rahmen, mit Gutachten. Hab bei denen mal meine Gabeln vermessen lassen bevor ich sie nach dem Sturz inseriert hab. War freundlich und relativ günstig, glaub hab denen nen Zwanni gegeben oder so.
 
Ich war bis jetzt zwar immer der Meinung, dass man Alurahmen nicht richten kann und das auch niemad macht, aber anscheinend gibt es doch Firmen, die sich darauf spezialisiert haben. Danke euch für die ganzen Ratschläge. @Sportcity 250 wurde der Rahmen nach dem richten erhitzt um die Spannungen, die beim Biegen im Gefüge entstehen, zu lösen?

Fürs erste werde ich aber trotzdem wieder auf meinen alten R Rahmen zurückgreifen.
 
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