Warnung Gefahr: Hinteres Federbein gebrochen bei Tuono 660 nach 29.300 km, Piaggio reagiert nicht

Für mich ist entscheidend, wer tatsächlich konkret davon betroffen ist – und nicht, wer irgendwo etwas gehört, gelesen oder auf Instagram aufgeschnappt hat.

Das Thema wird hier inzwischen zum gefühlt 200. Mal aufgewärmt, ohne dass belastbare Informationen oder konkrete Fälle genannt werden. Deshalb wäre es hilfreich, wenn sich ausschließlich diejenigen äußern, die selbst betroffen sind oder nachweisbare Informationen dazu haben.
 
Na und?
Bevor ich mich kaputtfahr
Und wenn die Kohle nicht da is dann lass das Moppedfahren🤷‍♂️
öhm... also ich kaufe ein zugelassenes und geprüftes Produkt und muss dann um sicher unterwegs sein zu können 1400eu auf den Tisch legen....? und wenn man das doof findet ist mam arm und sollte was anderes machen?

sehr eigenartige Logik...
 
Axialspiel der Schwinge im mm-Bereich und gebrochene Federbeine gibt's eben nicht im Sonderangebot.☹️
 
Hallo Leute, ich komme zurück zum Thema, denn zwischenzeitlich ist eine Antwort von Piaggio gekommen.
Am 15. Januar 2026 hatte mir Piaggio ja folgendes geschrieben:


Von: "CustomerServiceC2C@c4c.piaggiogroup.com" <customerservicec2c@c4c.piaggiogroup.com>

Vielen Dank, dass Sie sich mit uns in Verbindung gesetzt haben.

In Bezug auf Ihre Anfrage können wir Ihnen mitteilen, dass der Schaden auf unsachgemäße Wartung zurückzuführen ist. Es gibt keine Komplikationen, vorausgesetzt, dass kein Zubehör eingebaut wurde und das Fahrzeug ordnungsgemäß gewartet wurde.




Auf diese Email hatte ich ja zurück gefragt, welcher Wartungsmangel genau bestanden haben soll, damit sich dieser nicht wiederholt. Nun habe ich, nach mehreren Erinnerung, sage und schreibe 5 Monate später folgende Email erhalten:


Von: customerservicec2c@c4c.piaggiogroup.com <customerservicec2c@c4c.piaggiogroup.com>
Gesendet: Donnerstag, 11. Juni 2026 15:46


Vielen Dank, dass Sie sich mit uns in Verbindung gesetzt haben.
In Bezug auf Ihre Anfrage können wir Ihnen mitteilen, dass wir bedauerlicherweise noch immer auf eine Antwort aus Italien warten. Sobald wir eine Antwort haben, werden wir Sie darüber informieren.

Beim aktuellen Stand handelt es sich höchstwahrscheinlich um einen Pflegemangel und nicht um einen Wartungsmangel. Es handelt sich zudem nicht um einen Serienfehler oder Ähnliches: Das Fahrzeug kann wieder normal genutzt werden, allerdings muss darauf geachtet werden, dass die Gelenke des Federbeins bei der Wartung wie angegeben mit Sprühfett oder Ähnlichem geschmiert werden.

Es ist also zu sagen, dass dieser Defekt bei korrekter Wartung und Pflege sowie bei normalem Gebrauch nicht erneut auftreten wird.
Sollten Sie unsere Unterstützung benötigen, zögern Sie bitte nicht, uns unter Angabe Ihrer oben genannten Ticketnummer zu kontaktieren.



Darauf hatte ich erneut die Rückfrage gestellt, wenn kein Wartungsmangel vorlag, welcher Pflegemangel - wobei Piaggio von "Wartung" und "Sprühfett" schreibt - denn konkret bestanden haben soll, damit sich dieser nicht wiederholt.
Aber bis heute noch keine Antwort erhalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Für mich ist mitlerweile eigentlich klar, dass ein Wartungsmangel vorliegt, weil bei rund 25.000 km (also lange bevor die 30.000 km erreicht waren), so dachte ich - die zeitlich fällige Frist gemacht wurde, bei der auch das Federbein hätte kontrolliert werden müssen, die Werkstatt aber die 30.000 km Frist gemacht hat laut Auftrag und Auftragsbestätigung, bei der es diese Kontrolle eben nicht gibt. Und ca. 2 Monate später kam es ja zum Bruch.

Ob aber dieser Wartungsmangel die Ursache für den Bruch war - oder ein Materialfehler - oder Konstruktionsfehler eines nicht wetterbeständigen Federbeins... lässt sich, vor allem ohne Vorhandenseins des Materials und Untersuchung, gar nicht genau feststellen.

User veetwotuono hatte gefragt, wie das bei mir mit der "Beauftragung" in der Werkstatt gelaufen ist bzw. wie ich das mache. BISHER habe ich mich immer darauf verlassen, dass die Werkstatt schon aufgrund Ihres Kenntnisses des Wartungsplans das richtige auf den Auftragszettel schreibt. Ich wusste durchaus dass man immer spätestens nach 12 Monaten in die Werkstatt kommen muss, und als die Werkstatt dann sagte, "wir ziehen die 30.000 Wartung vor", habe ich das natürlich gelaubt, ohne noch mal selber detaillierte in den Wartungsplan zu gucken. So ging ich davon aus, da steht das selbe drinn und es wird das selbe gemacht nur früher...

User Munky hatte geschrieben, dass rechtlicher Rat angezeigt sei und ob ich eine Rechtschutzversicherung habe. Diese habe ich durchaus und mitlerweile vom Anwalt in der Erstberatung folgenden ehrlichen Rat bekommen, Kurzzusammenfassung:

- Vom Hersteller - der kein Vertrag mit mir hat - ist nur etwas zu holen wenn ein Produkthaftungsfall vorliegt. Dazu muss aber eine Person oder Sache zu Schaden gekommen sein, Sachschaden am "eigenen" Produkt wird nicht erstattet, außerdem gibt es immer eine Selbstbeteiligung von 500 € (das sei ein Unikoum beim Produkthaftunggesetzt was es bei keinem anderen Gesetz gebe. Immerhin aber auch 3 Jahre nach dem Schaden bis zu 10 Jahre einforderbar. Scheidet aus

- Vom Händler - mit dem ich den Kaufvertrag habe, gibt es gesetzliche Gewährleistung, die aber - in meinem Fall der Garantieverlängerung - 4 Jahre betrug und knapp herum war. Außer man weißt dem Händler nach dass er z. B. bei Auslieferung oder Endmontage einen Fehler begangen hat, was hier nicht möglich ist

- Von der Werkstatt - bei der die letzte Wartung war - gibt es ebenfalls eine Gewährleistungshaftung oder Möglichkeit für Schadenersatz - aber nur a) wenn die mangelnde Wartung auch Ursache war für den Bruch - was ein Gutachter wird herausfinden müssen - aber die Teile sind ja nicht mehr da - und b) die Werkstatt das falsche getan hat: sie wird aber behaupten, "der Kunde wollte genau das haben "die 30.000 km Wartung" trotz anderem Ratschlag, nix anderes. Die Werkstatt mache nie Fehler, das würde dann zur Not auch der Geschäftsführer bezeugen, und so läuft das vor Gericht ins Leere. Punkt.

- Das Kraftfahrzeugbundesamt... informiere sich angeblich selber über Produktmängel über die gehäuft berichtet werde - auch in Foren - und ich könne es informieren, aber mein einzelner Fall, und vielleicht die 7 Stück die ich in Foren gefunden habe... seihen bei zehntausenden ausgelieferten Motorrädern quasi nichts und das KBA würde da nicht aktiv werden hinsichtlich Rückrufaktion.

Aber wenn es wirklich weltweit nur 7 Fälle gab.... von denen vielleicht sogar nur ein einziger in der Zentrale bekannt geworden ist und von einem Händler angefragt wurde, frage ich mich warum Piaggio nicht verd....mmt nochmal Kulanz zeigt, denn für die Firma ist das doch ein minimaler wirtschaftlicher Schaden, für den einzelnen Kunden aber ein großer wirtschaftlicher Schaden! Geschweige denn warum sie nur alle 5 Monate eine Email beantworten. So funktioniert doch Kundenbindung und Marketing nicht in der heutigen Zeit.... Vor allem für eine Firma die in Deutschland nur einen geringen Marktanteil und kleines Händler Netz hat, und erst noch wachsen will, die müssten sich doch eigentlich ein Bein ausreißen für jeden einzelnen Kunden...!
 
Zuletzt bearbeitet:
[...] frage ich mich warum Piaggio nicht verd....mmt nochmal Kulanz zeigt, denn für die Firma ist das doch ein minimaler wirtschaftlicher Schaden, für den einzelnen Kunden aber ein großer wirtschaftlicher Schaden!
Kulanz ist bei Piaggio leider keine Kernkompetenz.
 
Bei allem Verständnis für das persönliche Schicksal des Beitragserstellers, ich war/bin seit Jahren Nutzer von Piaggio Produkten. Ich hatte auch schon Defekte oder Garantieansprüche. Jedoch alles innerhalb der Regelzeiten.
Außerdem habe ich einen Händler, der sich eingesetzt hat und bin bisher immer sehr zufrieden mit der Abwicklung gewesen.
Die Häufung der Probleme an dem Motorrad des Users ist allerdings schon sehr markant.
Ich wünsche ihm alles Gute und nicht das jeder Service und jedes Schrauben am Motorrad zur Lotterie wird.
 
@Aragon hat schon recht mit der Häufung.

Es ist völlig legitim, ein "Edel"-Motorrad als Pendlerfahrzeug zu bewegen. Aber vielleicht muss man dann auch anders an die Sache herangehen. Soll heißen, man schmiert selber regelmäßig sämtliche Lager und fettet auch die Gewinde, die öfter beansprucht werden. Also mindestens alles, was mit Reifenwechseln zu tun hat.

Optische Verfärbungen beim Alu muss man in so einem Fall halt in Kauf nehmen, außer man ist ganz penibel und spült nach jeder Fahrt jeden Salzrest ab.
 
@Aragon hat schon recht mit der Häufung.

Es ist völlig legitim, ein "Edel"-Motorrad als Pendlerfahrzeug zu bewegen. Aber vielleicht muss man dann auch anders an die Sache herangehen. Soll heißen, man schmiert selber regelmäßig sämtliche Lager und fettet auch die Gewinde, die öfter beansprucht werden. Also mindestens alles, was mit Reifenwechseln zu tun hat.

Optische Verfärbungen beim Alu muss man in so einem Fall halt in Kauf nehmen, außer man ist ganz penibel und spült nach jeder Fahrt jeden Salzrest ab.
Na ja, bei Aprilia wird im Neuzustand ja schon sehr oft an Fett gespart, da möchte sich wohl keiner die Finger schmutzig machen. Ich erinnere da nur mal an die Öhlinsfederbeine, wo sich schon nach wenigen Wochen das Federbein nicht mehr leicht nach links und rechts drehen lässt, da die Federbeinaugen festgegammelt sind. Theoretisch müsste man im Neuzustand sogar die Lager der Schwinge, Federbein, Gabel und Umlenkrollen nachfetten, da dort nur homöopathische Mengen drin sind. Vielleicht ist Fett in Italien aber auch sehr sehr teuer.🤔😂
 
Na ja, bei Aprilia wird im Neuzustand ja schon sehr oft an Fett gespart, da möchte sich wohl keiner die Finger schmutzig machen. Ich erinnere da nur mal an die Öhlinsfederbeine, wo sich schon nach wenigen Wochen das Federbein nicht mehr leicht nach links und rechts drehen lässt, da die Federbeinaugen festgegammelt sind. Theoretisch müsste man im Neuzustand sogar die Lager der Schwinge, Federbein, Gabel und Umlenkrollen nachfetten, da dort nur homöopathische Mengen drin sind. Vielleicht ist Fett in Italien aber auch sehr sehr teuer.🤔😂
naja, bei meiner 125er war "zu viel" drauf, ja ich weiß des gibts eihgebtlich nicht aber joa
 
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