Ich habe also die neu bestellte Ölpumpe für meinen 18er RSV4 Motor erstmal zerlegt und inspiriert von
@Maeru1 und seiner überarbeiteten Ölpumpe, habe ich mich auch ans Werk gemacht. Ich habe alle scharfen Kannten an den Anlageflächen der Pumpenförderräder und im Gehäuse abgerundet. Anschließend wurden die Flächen an den Pumpenrädern und im Gehäuse plan geschliffen. Erst mit 1000er dann mit 3000er Körnung. Das ganze hat eine Ewigkeit gedauert, aber was soll ich sagen. Ich hatte mal wieder Bock.



Vorallem am/im Pumpengehäuse wurde das ganze spiegelglatt

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Der Unterschied ist schon gewaltig. Hoffentilch hält die Pumpe so länger. Ich weiß, die ganze poliererei bringt einem überhaupt gar nichts, wenn die Pumpe einen Span ansaugen sollte. Schaden tut es aber nicht und einen Versuch ist es aber auf jedenfall Wert.
Bei meiner bastellei an der Ölpumpe habe ich am Pumpengehäuse immer wieder kleine Lunker entdeckt. Das ist zwar nicht weiter schlimm und sollte nichts ausmachen, ist aber trotzdem nicht schön. Es sind nunmal leider nur Gussteile und nicht aus dem Vollen gefräst.
Für mich hat sich somit bestätigt, dass das Ölpumpengehäuse und somit die Ölpumpe selbst, definitiv eine Schwachstelle an unserem V4 ist. Pleullagerschäden, eingelaufene Nockenwellen, Pitting usw. können unter anderem Indizien für einen Ölmangel sein. Hervorgerufen durch die Pumpe, die nicht funktioniert wie sie soll weil sie verschließen ist und vllt. sogar schon gefressen hat. Zusammen mit den scharfen Kannten wundert es mich nicht, dass viele Ölpumpen, die aus einem guten laufendem V4 ausgebaut werden, so aussehen wie meine.
Da ich mich auch für Zerspanung interessiere, hab ich mir schon mal überlegt, dass es sehr cool wäre eine Ölpumpe für unseren V4 aus dem Vollen zu fräsen und zusätzlich natürlich auch, was Fördermenge und Verschleiß betrifft, zu optimieren.
Grüße Mathias